Fahrradtour am 13. 10 20 nach Düngstrup

An diesem Tag, Dienstag den 13.10.2020, war eine Besichtigung der Firma Rehau in Visbek geplant. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Besichtigung abgesagt und in das Jahr 2021 verlegt, wenn das Corona Virus im öffentlichen Leben keine Rolle mehr spielt, so hoffen wir jedenfalls.
Am 12. Mai war laut unserem Programm eine Fahrt durch die "Holzhauser und Endeler Heide" mit Kaffeepause in Düngstrup geplant, die aber wegen Corona abgesagt werden musste. Nun war es Zeit, diese Fahrt nachzuholen. In den Sommermonaten , genau am 23. Juni, hatten wir unsere Fahrradtouren wieder aufgenommen. Jetzt, im Herbst tritt die Covid 19 Pandemie wieder in den Vordergrund. Steigende Infektionszahlen, auch in den Landkreisen Vechta und Cloppenburg, kein Bericht oder Nachricht im Radio sowie Fernsehen ohne Corona Hintergrund. Die Bevölkerung bekommt Angst und meidet mehr und mehr größere Menschenansammlungen, so auch in unserer Gruppe, den Kolpingsenioren. Vornehmlich die Älteren, und Mitglieder mit Vorerkrankungen meldeten sich ab.
Und dennoch hatten sich 18 Teilnehmer um 14:00 Uhr am Rathaus in Visbek versammelt. Alfons verteilte, aus Anlass zu seinem 83ten Geburtstag, Kümmerling oder Jägermeister in kleinen Flaschen. Danach führte er, mit Georg Brakland, die Gruppe über Varnhorn, Steinloge und der Straße -Vor der Aue- in Richtung Thölstedt. Die Thölstedter haben ein schönes Wartehaus an der Bushaltestelle, wo wir schon des Öfteren eine Pause eingelegt haben und so war es denn auch auf dieser Tour.



Bei den Thölstedtern heißt das Häuschen nicht "Buswartehaus" sondern "Fahrgastunterstand".

Die Themen in so einer Pause sind vielfältig. Covid 19, Wahlkampf in den USA, hatte Donald Trump wohl wirklich Corona oder war es eine geplante Wahlkampfstrategie? Unsere Angela meistert die Krise (Covid 19 - Pandemie) gut, aber wer soll all das Geld aufbringen, was jetzt in die Wirtschaft gepumpt wird? Gott sei Dank bekommen auch die kleinen Betriebe mal etwas von dem großen Kuchen. Die Lokalpolitik kommt aber auch nicht zu kurz. Das Gewerbegebiet an der Wildeshauser Straße ist immer für ein paar Anekdoten gut. Vor allem freute man sich, dass die Feldlerchen Ihr neues Brutgebiet in Varnhorn angenommen haben und dazu noch einen Mitziehefekt auslösen. Der Kiebitz und andere Bodenbrüter sind den Lerchen gefolgt. Der Wohnungsbau an der Ahlhorner Straße mit ihren Kellerwohnungen ist immer Gesprächsstoff. Wie das wohl aussieht wenn es fertig ist? Viele meinen die Fehler aus der Nachkriegsära, Hauptsache Wohnungen egal wie es aussieht, werden wiederholt.
Die Leute haben kein Geld, so hört man oft, die großen Neubauten in den Siedlungsgebieten bezeugen jedoch das Gegenteil. Die Seniorenwohnungen an der Rechterfelder Str. finden alle gut. Sie werden an der richtigen Stelle gebaut und passen in die heutige Zeit. Die Rechterfelder bekommen rund um St. Antonius einen sehr schönen Park. Aber das geplante Pfarrheim für rundweg eine Million Euro. Bei diesem Gedanken haben viele Bauchschmerzen. Der Funkturm für das D-Netz an der Wildeshauser Straße stört weniger als vorher angenommen. Viele Straßen in Visbek sind in einem schlechten Zustand. Wo soll auch das Geld, in dieser Corona-Pandemie, herkommen. Pastors Wiske hat auch viel Geld geschluckt, ist aber auch schön geworden. Die Gerbertschule bekommt ihren Haupteingang wieder zurück. Dafür mussten kleine Bäume gefällt werden, ein Weg von der Vitus Str. zum Eingang muss angelegt werden, die Treppe und Eingangstür werden instandgesetzt und das alles für 45.000,00 Euro. So viel Geld nur damit das schöne Gebäude wieder im alten Glanz erstrahlt.
Die Außensitzplätze der Eisdiele sind ja schön, nur das Pflaster in der Hauptstraße klappert sehr laut wenn ein Auto darüberfährt.
Gott sei Dank dat wie dat nur noch beschnacken möt." Use Gerd mit sine Mannschaft und denn Gemeinderoat moakt dat schon"!



Nach 30 Minuten-Pause heißt es "Aufsitzen" und weiter geht es über Hesterhöge und Holzhausen nach Düngstrup zur Gaststätte zum Bahnhof in der vor langer Zeit Hein Besuden der Chef war. Unser Alter kennt ihn noch und kann noch von Hein und seinem Saalbetrieb erzählen. In Südoldenburg wurde an den großen Festtagen, Weihnachten, Ostern und Pfingsten immer nur am zweiten Tag zum Tanz eingeladen. In den evangelisch dominierten Teilen des Oldenburger-Landes wurde auch schon mal an beiden Feiertagen eine Tanzveranstaltung beworben. So auch bei Hein Besuden. Am ersten Feiertag konnte man bei Hein auch Leute aus den katholisch dominierten Landstrichen antreffen. Die Eltern sahen das nicht so gerne, die Gefahr, dass ihre Kinder sich in einen Andersgläubigen verlieben, war einfach zu groß.
In den 1970 Jahren hat die Familie Besuden ihr Anwesen an Edith und Dietmar Schönherr verkauft. Die Familie Schönherr betreibt noch heute das Lokal.
Ein Dank an Edith. Wir wurden und werden immer sehr gut aufgenommen. Kaffee und Schnittchen sind immer sehr schmackhaft.



Wie eingangs erwähnt ist das Covid 19 - Virus wieder stärker verbreitet, die Infektionszahlen steigen. Aus diesem Grund haben wir beschlossen unsere Treffen vorerst auszusetzen und abzuwarten bis eine Besserung der Situation zu erwarten ist um dann über einen neuen Start zu beraten.
Über Rechterfeld sind wir nach der Pause wieder in Richtung Heimat gefahren.
Allen Kolpingern und nicht nur diesen wünschen wir, dass sie gesund bleiben und gut durch diese, so ungewohnte Zeit kommen.

Text und Fotos: Heinz Thie

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Fahrradtour am 29. 09 20 nach Bühren

Bedeckter Himmel, aber ansonsten gutes Wetter für eine Fahrradtour. Zweiundzwanzig Senioren haben sich um 14:00 Uhr am Rathaus in Visbek versammelt. Warnwesten in Rot, mit der rückseitigen Aufschrift Kolpingfamilie Visbek und dem Kolpinglogo bestimmen das Bild auf dem Rathausvorplatz.



Sechs Senioren haben ihre Teilnahme an der Kaffeetafel bei Frieling in Bühren telefonisch angemeldet. Sie bevorzugen aus Altersgründen das Auto für den Weg zum Pausenziel.
Bevor zum Start aufgerufen wird, macht noch eine Flasche mit Hochprozentigem die Runde. Bernard Varnhorn konnte seinen 81. Geburtstag feiern und zeigte sich spendabel. Kurz nach 14:00 Uhr heißt es dann "Helm auf", wir starten. Wie immer führen Alfons Dasenbrock und Georg Brakland, die Gruppe an. Über Endel und Meyerhöfen nach Halter, wo beim Spargelhof Jahn eine kleine Pause eingelegt wird.



Thema in der Pause: Corona und Pedelecs. Marken, Reichweiten, Batterieleistung, Fahrkomfort und nicht zuletzt die Stabilität der Rahmen . Jeder hat so seine Erfahrungen mit den Pedelecs.



Da wir gut in der Zeit sind, fahren wir nach 15 Minuten weiter in Richtung Sülzbühren, Drantum, Palmpohl und nähern uns von Westen her der Ortschaft Bühren.
Im Gasthaus Frieling wurde alles entsprechend den Corona - Regeln eingedeckt. Clubraum, Gaststätte alles wurde für 90 Minuten von den Visbekern in Anspruch genommen. Wie vorbestellt, wurden gut belegte Brötchen und Kaffee serviert.



In den Zeitungen und im Internet wurden erhöhte Infektionszahlen mit dem Corona Virus Covid 19 im Landkreis Cloppenburg gemeldet. Da singen bekanntermaßen sehr viele Aerosole freisetzt, haben wir das Singen am Ende der Pause nach draußen, in den wunderschönen Garten der Gaststätte Frieling, verlegt. Bühren wurde mit dem Lied "Viel Glück und viel Segen" (für das Geburtstagskind) und mit dem Kolpinglied "War einst ein braver Junggesell" beschallt.



Die Rückfahrt führte über den Poggenschlatt in Bühren. Hier entsteht eine große Siedlung mit vielen Einfamilienhäusern. Weiter über Schneiderkrug, Hagstedt zur Trauerbuche an der wir traditionsgemäß einen Stopp einlegen und für unsere verstorbenen Kolpinger/innen und Kolpinger beten Otto Mekelnborg hatte sich vorbereitet und sprach die Gebete. Im Jahre 2020 hatten wir noch keinen Todesfall in unserer Gruppe. Ein Dank an Otto, der immer gut vorbereitet die richtigen Worte findet.



Gegen 18:00 Uhr haben wir ohne Zwischenfälle Visbek wieder erreicht. Zusammenfassend kann man sagen, ein schöner Nachmittag mit guter Unterhaltung und bleibenden Erinnerungen.

Text und Fotos: Heinz Thie

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Fahrradtour am 15. 09 20 zur Borgerdingsmühle

Mitte September, Sonne, 29 Grad, leicht säuselnder Wind: ideales Wetter für unsere Fahrradtour. Einundzwanzig Senioren haben sich um 14:00 Uhr auf dem Rathausplatz in Visbek versammelt. Fünf Senioren haben sich zur Kaffeepause angemeldet und fahren mit dem Auto zum Pausenziel.
Alfons Dasenbrock und Georg Brakland haben den Weg besprochen und starten pünktlich um 14:00 Uhr in Richtung Döller Damm. Die Tour führt über Norddöllen, Norddöllen City, durch das Fresenholz zum Modellflugplatz in Westerlutten, wo eine Trinkpause eingelegt wird. Auf dem Flugplatz ist gerade Betrieb. Der Pilot wird natürlich mit Fragen aller Art konfrontiert und gibt bereitwillig Auskunft über den Modellbau, die Kunst des Fliegens und über das Clubwesen.



Nachdem der Wissens- und Wasserdurst gestillt ist, fahren wir über Holtrup in Richtung Visbeker Damm, überqueren diesen, um über die Wallachei und dem Gelände von Big Dutschman in Richtung Spreda zu fahren. Der Bahndamm wird überquert, und schon ist die renovierte Mühle auf dem Borgerdingschen Anwesen in Sicht.



Im Schatten der Mühle hat die Wirtin auf der Terrasse mehrere Tische entsprechend den Corona - Regeln eingedeckt. Kaffee und sehr gut belegte Brötchen standen bereit. Der Kaffeedurst konnte also sofort gelöscht werden.
Franz - Josef Borgerding berichtete, dass die Polizei des Öfteren langsam an der Mühle vorbei fährt und beobachtet. Der Grund: Er hat einige Bierpavillons, die infolge der Corona - Pandemie zum Verkauf standen, gekauft und vorerst auf dem Mühlenhof abgestellt.
Bierpartys finden jedoch nicht statt.
Am Ende der Kaffeepause habe ich auf die Berichte, die ich über unsere Aktivitäten schreibe, hingewiesen, und dass sie auf der Webseite, also hier, zu finden sind.
Begrüßen konnte ich einige neue Mitfahrer namentlich: Hermann Schmunkamp, Josef Marquardt und Heinrich Hermes. Auch von hier nochmal ein herzliches Willkommen. Wir freuen uns über jeden der sich unserer Gruppe anschließt.
Nachdem ich noch auf einige Änderungen, in Folge der Corona - Pandemie, in den noch anstehenden Zusammenkünften hinwiesen habe, haben sich die Teilnehmer zum Gruppenfoto aufgestellt.





Von links: Bernd Langfermann, Hans Osterloh, Hermann Schmunkamp, Heinz Emke, Josef Marquardt, Bernard Scheele, Manfred Warnke, Georg Brakland, Josef Gerdes, Bernd Hake, Otto Mekelnborg, Heinrich Hermes, Karl Kranz mit Sonnenbrille, davor Werner Wallenhorst, Walter Baumann, Norbert Reimann, Klaus Jansen, Franz Grave, Bernard Vornhagen, Aloys Krümpelbeck, Bernard Varnhorn, Ernst Kalvelage 91 Jahre, Heino Lammers, Heinz Thie und Horst Ellmann am Fotoapparat Alfons Dasenbrock auf dem ersten Foto steht er ganz links.

Als die Fotos im Kasten waren, erklang das Kolpinglied. Die Fahrräder wurden aufgeschlossen, und die Führer brachten uns über den Bahndamm nach Langförden, Mühlendamm und Visbeker Damm wieder nach Visbek.

Text und Fotos: Heinz Thie

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Fahrradtour am 01.09.2020 "Rund um Visbek"

Angekündigt war diese Tour als Fahrt ins Blaue, mit eigener Gestaltung der Kaffeepause in der Schützenhalle in Hagstedt. Die Vereinsführung in Hagstedt sah sich aber wegen der Corona - Pandemie nicht in der Lage, die Schützenhalle zu vermieten, und nahm die Zusage vier Wochen vor dem Termin zurück.
Ein Ersatz musste her und war mit dem FC Varnhorn schnell gefunden. Walter Baumann übernahm die Herrichtung der Räumlichkeit entsprechend der Corona VO und besorgte die Getränke.
Senioren können es sich leisten, auch am Nachmittag schon ein Kotelett mit Kartoffelsalat zu verdrücken. Die Zubereitung hatte Heinz Thie in Auftrag gegeben, und angeliefert wurden die Speisen von Franz Grave.
Damit sich auch der Hunger rechtzeitig einstellt, sind wir um 14:00 Uhr am Rathaus mit dem Fahrrad gestartet. Eine Tour von ca. 30 km hatte ich mir am PC zusammengestellt und zu Beginn der Fahrt den Tourguides Alfons Dasenbrock und Georg Brakland mitgeteilt. Erlte, Sandbrink, Halter, Ahlhorner Str., Scheidewald und Meyelheide über die Visbeker Str. zum Sehresch in Ahlhorn danach über Steinloge nach Varnhorn.


Auf verschlungenen Pfaden!

Es kam anders, weil ich die beiden Anführer in den falschen Weg geführt habe. Auf einem anderen Weg als vorgesehen sind wir dennoch in Varnhorn pünktlich angekommen.


Wie geht's weiter?

Walter Baumann, Bernd Lammers und Helfer hatten alles bestens vorbereitet, dass Essen stand bereit und konnte an 30 Teilnehmer der Fahrt ausgegeben werden. Gekühlte Getränke wurden eingeschenkt, alles lief gut.
Gesprächsthemen waren Corona - Pandemie, Besuch der Messe oder die Übertragung der Messfeiern am Fernseher, Handy oder PC ansehen. Beerdigungen weitestgehend ohne Beteiligung wie sonst üblich. Kartenspielen unter Beachtung der Corona - Regeln. Die große Politik mit den Milliarden Euros, die zur Linderung der Corona - Auswirkungen ausgegeben worden sind und noch ausgegeben werden >nur wir bekommen nichts<. Gesprächsstoff gab es genug.
Zum Schluss wurde Werner Wallenhorst zur Vollendung seines 86. Lebensjahres gratuliert und mit einem extra Kotelett beschenkt.
Am gleichen Tag hatte Theo Wulf aus Wöstendöllen Geburtstag. Über Telefon haben wir Theo dazu geschaltet und den Beiden mit dem Lied viel "Glück und viel Segen" die besten Glückwünsche zum Geburtstag ausgedrückt.
Gegen 18:00 Uhr konnten wir die Heimfahrt antreten.
Nochmal einen Dank an Walter Baumann, Heino Lammers und Helfer für das Gestalten und Aufräumen der Räumlichkeiten.

Text und Fotos: Heinz Thie

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Besuch bei Pfarrer Dr. Clement in Hude

Diese Fahrradtour führte uns in die Kirchengemeinden unseres ehemaligen Präses Pfarrer Dr. Clement Oloruntusin Akinseloyin.
Wir hatten unserem ehemaligen Präses versprochen, ihn in seinem neuen Tätigkeitsbereich, den Pfarrgemeinden St. Marien Hude, Heilig Geist Lemwerder und der Kappelengemeinde Berne, zu besuchen. Vorgesehen war der 26. Mai 2020, aber das Corona - Virus Covid 19 war noch ganz neu unter uns und wurde immer mehr zur Pandemie. Auch die gesetzlichen Vorschriften zwangen uns dazu, den Termin abzusagen.
In unserem Programm war auch ein Besuch auf dem Stoppelmarkt vorgesehen. Da der Stoppelmarkt aber von der Stadt Vechta abgesagt wurde und einige Lockerungen in den gesetzlichen Vorschriften ein Treffen von bis 50 Personen ab dem Monat August im öffentlichen Raum zuließen, haben wir Dienstag den 18. August 2020 für den Besuch von Pfarrer Dr. Clement gewählt.
Dieser Termin wurde mit Dr. Clement und dem Pfarrbüro in Hude sowie Lemwerder abgestimmt und letztlich vereinbart.
Anfangs hatten sich 19 Personen zur Teilnahme angemeldet. Durch Krankheit oder Arzttermine schrumpfte die Gruppe auf 16 Teilnehmer.
In der Vorbereitung habe ich einen Ablaufplan erstellt und den Teilnehmern ausgehändigt. Nach diesem Plan mussten vier PKWs zum Einsatz kommen. Drei mit je zwei Fahrädern auf den Fahrradträgern und die restlichen Fahrräder auf den Anhänger des RSC - Visbek, den Willibald Kühling von dem Vorsitzenden des Vereins Elimar Moormann ausleihen konnte. Willibald seine Beziehungen haben ein ungeahntes Ausmaß!!!
Als Fahrer mit eigenem PKW fanden sich schnell Josef Gerdes, Horst Ellmann, Willibald Kühling und Heinz Thie.



Früh um 8:00 Uhr, am Dienstag den 18 August, haben wir uns am Pfarrheim in Visbek versammelt und die Fahrräder auf den Anhänger verladen. Die Verladetechnik mussten wir noch erlernen, aber Heino Lammers kann anpacken und mit meiner Hilfe waren wir dann nach 45 Minuten abfahrbereit.
Gegen 10:00 Uhr sind wir in die Breslauer Str. in Hude eingefahren. Auf der Straße, vor der Kirche St. Marien, stand schon Pfarrer Dr. Clement mit einem Rucksack auf dem Rücken neben seinem Fahrrad (kein E-Bike), in voller Erwartung der Dinge, die noch vor uns, lagen und begrüßte uns recht herzlich.
Die Fahrräder wurden entladen und fahrfertig gemacht, um dann auf die Piste zu fahren. Doch ein kleines Problem musste noch einer Lösung zugeführt werden. Heino hatte sein Fahrrad abgeschlossen und den Schlüssel sicherheitshalber zu Hause hinterlegt. Mit Hilfe eines Straßenbautrupps, der eine Flex mitführte, war auch dieses Problem schnell gelöst.
Pfarrer Dr. Clement zeigte uns noch vor dem Start die Kirche St. Marien in Hude und führte aus, dass die Pfarrei St. Marien am Ende des zweiten Weltkrieges gegründet wurde. Am 13 April 1946 wurden am Huder Bahnhof etwa 1000 Ostvertriebene aus Pfarreien in Schlesien, vorwiegend aus der Grafschaft Glatz, "ausgeladen". Die Vertriebenen waren zu 95% katholisch. Im katholischen Oldenburger Münsterland wurden überwiegend Vertriebene evangelischen Glaubens und im evangelischen Hude Vertriebene mit katholischem Glauben integriert. Absicht oder Zufall? Etwa 800 Vertriebene blieben im Raum Hude und werden noch heute von der St. Florian-Glocke aus Habelschwerdt / Schlesien (heute Polen) zum Gottesdienst gerufen.
Vor dem Start sprach Pfarrer Dr. Clement ein Gebet, in dem er den lieben Gott um einen guten Verlauf unserer Fahrradtour sowie des Tagesablaufs gebeten hat.
Die zu fahrende Strecke hatte ich mir Tage zuvor auf mein Handy geladen, in der Hoffnung, dass die Navigation auch klappt. Es hat wirklich hervorragend funktioniert. Einige Ortkenntnisse hatte ich schon vorher mit Georg Brakland und der Rechnungsführerin von St. Marien -Frau Suhr- sammeln können. Hierfür herzlichen Dank an Frau Suhr und Georg Brakland. Die Straßen und Wege zu unserem ersten Etappenziel, die St. Gallus Kirche in Altenesch, führten uns bei sehr schönem Wetter durch die Wesermarsch. Vorbei an alten Bauernhöfen, an Wiesen und Weiden in denen Kühe und Pferde weideten, durch Moorgebiete, in denen Reiher und Störche zu sehen waren. Pfarrer Dr. Clement, der neben mir fuhr, war begeistert und brachte seine Freude immer wieder mit den Worten >>Schön, hier war ich noch nie<< zum Ausdruck. Meine anfängliche Sorge, Pfarrer Dr. Clement würde bei all den E-Bike Fahrern mit seiner Kondition bald am Ende sein, konnte ich schnell vergessen. Dr. Clement fuhr, als ob er jeden Tag trainiert hatte.
Das erste Etappenziel, die Kirche St. Gallus in Altenesch.



Die heutige evangelisch-lutherische Sankt Gallus-Kirche von Altenesch steht über jenem Ort, an dem die Opfer der Schlacht von Altenesch bestattet wurden. Diese Schlacht vom 27. Mai 1234 war das entscheidende Gefecht im "Kreuzzug" des Bremer Erzbischofs Gerhard II. und seiner Verbündeten gegen die Stedinger Bauern. Diese hatten ihrer Obrigkeit schon seit längerem den Gehorsam verweigert und sich damit - nach damaliger Auffassung - ketzerisch gegen die gottgewollte Ständeordnung aufgelehnt. Die Stedinger erlitten bei Altenesch eine vernichtende Niederlage gegen das überlegene Kreuzfahrerheer.
Die geschlagenen Stedinger wurden schon 1234 wieder in die Gemeinschaft der Christenheit aufgenommen und ihre Kirchen und Friedhöfe neu geweiht. Auf dem Schlachtfeld von Altenesch, wo bereits im 12. Jahrhundert eine Kapelle gestanden haben dürfte, entstand ein neues Gotteshaus, das der Abt des Benediktinerklosters Corvey am 12. September 1299 dem heiligen Gallus weihte.
Text von der Homepage der St. Gallus Kirche.
Diese, heute evangelische St. Gallus Kirche, trägt auf der Kirchturmspitze einen Hahn. Wir verbinden mit der Figur auf der Kirchturmspitze oftmals katholisch oder evangelische Kirche. Die Katholiken haben den Hahn und die Evangelischen haben ein Kreuz, ein Schiff oder eine Wetterfahne. Nun wurde die Frage diskutiert warum evangelisch und ein Hahn auf der Turmspitze und warum haben die Katholiken einen Hahn auf dem Turm.
Zur ersten Frage: Die St. Gallus-Kirche war zumindest bis zur Reformation von Martin Luther 1517 katholisch und danach hat man es nicht für erforderlich gehalten den Hahn ins Exil zu schicken.
Zur zweiten Frage: In der Passionsgeschichte berichten die Evangelien, dass Jesus, als dessen Verhaftung bevorstand, während des letzten Abendmahls bzw. auf dem Weg zum Ölberg voraussagte, sein vertrauter Jünger Petrus werde ihn noch in derselben Nacht, ehe der Hahn krähe, dreimal verleugnen. Petrus bestritt dies und versicherte vielmehr, seinem Herrn auf dessen Leidensweg die Treue zu bewahren und nötigenfalls sogar für ihn sterben zu wollen. Jesus hatte Recht. Bevor der Hahn krähte hatte Petrus seinen Herrn dreimal verleugnet. Heute kann man sagen, der Hahn ist ein Mahner gegen Lüge und Verrat. Sicherlich gibt es noch viele weitere Interpretationen.


Von links nach rechts: Thole Ulrich, Georg Brakland, Heino Lammers, Norbert Reimann, Bernd Hake, Bernard Scheele, Pfarrer Dr. Clement Oloruntusin Akinseloyin, Willibald Kühling, Manfred Warnke, Gregor Döllmann, Otto Mekelnborg, Bernard Langfermann, Heinz Emke, Klaus Jansen, Josef Gerdes und Horst Ellmann.

Nachdem, aus siebzehn kräftigen Kehlen gesungen, das Lied "Großer Gott wir loben dich" den Hahn auf der Kirchturmspitze auf uns aufmerksam gemacht hatte, haben wir uns wieder auf das Fahrrad geschwungen und sind in Richtung Weserdeich gefahren.
Durch Wiesen und Brachland erreichten wir den Weserdeich. Siebzehn Fahrräder über den Deich und schon waren wir auf den neu erstellten Radweg direkt an der Weser. Vor einigen Jahren wurde dieser Radweg vom Ochtumsperrwerk bis nach Lemwerder ganz neu angelegt. Die Hallen der Lürssen Werft in Lemwerder waren schon in Fahrtrichtung zu sehen.



Mit einem sehr schönen Ausblick auf die Weser, vorbei an der Graffitimauer in Lemwerder, sind wir zu unserem nächsten Etappenziel der Heilig-Geist-Kirche in Lemwerder gefahren. Als wir auf den Vorplatz der Kirche angekommenm sind, wurde gerade das Mittagessen angeliefert. Die von dem Bratenduft schwangere Luft machte so richtig hungrig. Pfarrsekretärin, Frau Claudia Kesternich und der Kirchenprovisor Herr Hans-Joachim Meyer hatten in dem großen Pfarrheim die Tische entsprechend den Vorschriften der Corona VO gedeckt und sehr schön dekoriert. Getränke standen auf den Tischen und das Essen wurde in den Warmhaltebehältern bereitgehalten. Nachdem wir das Tischgebet auf Vorschlag von Pfarrer Dr. Clement im Kanon gesungen hatten, konnten wir uns an dem Buffet bedienen.
Speiseplan: Snirtjebraten auf ostfriesische Art mit entsprechender Sauce und Krustenbraten ebenfalls mit entsprechender Sauce dazu Salzkartoffeln und Rotkohl. Das war mal wieder richtiges Essen, so der zufriedene Ausspruch von Dr. Clement nach dem Essen. Es hat allen, soweit mir zugetragen wurde, sehr gut geschmeckt. An dem Kaffee nach dem Essen, konnte man erkennen wie aufmerksam unsere Gastgeber waren.
Als Dankeschön für diese Gastfreundschaft haben wir das Kolpingdenkmal als Briefständer in Edelstahlausführung und dem Schriftzug "Adolf Kolping Kolpingfamilie Visbek" an Frau Kesternich und Herrn Meyer übergeben. Pfarrer Dr. Clement wurde mit Fotos aus seiner Zeit in Visbek und der Geschichte des Oldenburger Münsterlandes bedacht.
Als Abschluss in Lemwerder hat uns der Kirchenprovisor Herr Meyer die Kirchengeschichte in Lemwerder vorgetragen und die Räumlichkeiten sowie die Sakrale Einrichtung, die auf den hl. Geist zugeschnitten ist, gezeigt und sehr gekonnt erklärt.
Zum nächsten Etappenziel sind wir am Deich entlang, mal mit Weserblick mal durch Ortschaften und einem Halt an der ev. Schifferkirche St. Marien am Deich in Warfleth zur Storchenstation Wesermarsch in Berne/Glüsing gefahren.
Die Schifferkirche, wie sie in der Bevölkerung genannt wird, ist aus dem frühen 15. Jahrhundert. Hier wurden schon viele Seefahrer (Walfänger) verabschiedet und nach der Fahrt wieder freudig erwartet. Viele Details in der Kirche sind auf die Seefahrt ausgerichtet.



Schifferkirche St. Marien!! "Maria? Das ist doch was Katholisches"
Maria ist nicht nur katholisch. In der evangelischen Kirche heißt es >>Maria ist die Mutter unseres Herrn<<. Die Verehrung Marias ist bei den Protestanten sicherlich nicht so ausgeprägt wie bei den Katholiken.



Was steht nun auf dem Grabstein an der Kirche St. Marien in Warfleth? Bernd und Klaus wissen es.
ANNO 1662 IST DIE TUGENDSAME ALFCKE DENKERS GEBOREN UND ANNO 1883 IN DEN EHESTAND GETRETEN MIT DEM EHR UND ACHTBAREN JOHANN BISCHOFF MIT DEMSELBEN GELEBET 38 JAHR UND MITEINANDER 5 KINDER GEZEUGET 1 SÖHNE UND 4 TÖCHTER VERSTORBEN ANNO 1732 D 23 JANUARES ALTER 70 JAHR
GOTT VERLEIHE DEN KÖRPERN EINE SANFTE RUHE UND AM JÜNGSTEN TAGE EINE FRÖHLICHE AUFERSTEHUNG.
Weiter geht's zum Storchenvater, Kaffee und Kuchen warten auf uns. Pünktlich um 15:30 Uhr erreichen wir die, von der Familie Hilfers geführte, Storchenstation Wesermarsch. Ganz frischer Butterkuchen, den Frau Kesternich freundlicherweise vom Bäcker in Lemwerder zur Storchenstation gebracht hatte, wurde serviert. Dazu frisch gebrühter Kaffee bei schönem Wetter draußen an der frischen Luft >>was kann schöner sein<<.



Störche über uns, neben uns, vor uns wo man hinschaut überall Störche.



Der Storchenvater Udo Hilfers berichtete von den Anfängen und dem Werdegang der Station bis heute. Von dem Verhalten der Tiere, von den Flugruten nach Afrika und den vielen Störchen die durch Windräder verletzt werden und letztlich in der Station versorgt werden. Die Beschaffung von Nahrung für die Störche, die ganzjährig in der Station leben, würde immer mehr zu einer Herausforderung.



Störche bauen fortlaufend an ihrem Nest und tragen dabei auch Plastik in ihr Nest, so Udo Hilfers. Die Kunststoffteile würden den Wasserabfluss erschweren oder gar gänzlich verhindern. Das führt zu einer Unterkühlung des Nachwuchses und letztlich zum Tod. Von daher sei eine Nestpflege nach Abzug der Störche notwendig. Diese Nestaufarbeitung sei mit großem Aufwand verbunden und allein nicht zu bewältigen. Auch aus diesem Grund haben die Hilfers einen Verein gegründet, der mittlerweile auf über 800 Mitglieder angewachsen ist.
Das Jahr 2019 war ein gutes Jahr für Störche. Es gab eine Mäuseplage in der Wesermarsch und damit viel Nahrung um den Nachwuchs zu versorgen. Vier oder Fünf Junge wurden aufgezogen. Zweitausendzwanzig sei das Nahrungsangebot nicht so groß und dann käme es auch schon mal vor, dass der eine oder andere Jungstorch aus dem Nest geworfen würde um die Verbleibenden versorgen zu können, so die Aussage des Storchenvaters.



Die größte Unterstützung erfährt Udo Hilfers von seiner Frau Anna. Ohne den Rückhalt in der Familie würde das Ganze nicht funktionieren, sagte uns der Betreiber. Auch sein Vater, mittlerweile 95 Jahre, hätte ihn immer unterstützt und die Wiesen und Felder zur Verfügung gestellt, damit die Störche viel Nahrung in der Natur finden.
Nach 90 Minuten in der Storchenstation wurde es Zeit, uns auf den Weg nach Hude zu begeben.



Der Austernfischer erinnerte, durch zupfen am Hosenbein von Frau Hilfers, daran, unseren Besuch zu beenden. "Schick die Leute weg ich möchte meine Ruhe haben".
Nach neun Kilometer erreichten wir wieder St. Marien in Hude. Die Fahrräder wurden verladen. Nachdem alles abfahrbereit war, haben wir uns, zum Verzehr der letzten Getränke, im Pfarrheim versammelt. Erinnerungen wurden nochmal ausgetauscht und ein "Dankeschön" an Pfarrer Dr. Clement ausgesprochen. Der liebe Gott hat sein Gebet zu Beginn des Tages erhört. Alles ist ohne besondere Zwischenfälle verlaufen. Nachdem das Kolpinglied "War einst ein braver Junggesell" gesungen war, haben wir uns von unserem ehemaligen Präses verabschiedet, dem der Abschied sichtlich schwer fiel.
Danke, nochmal an alle Beteiligten, es war ein schöner Tag mit bleibenden Erinnerungen.
Text und Fotos: Heinz Thie

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Radtour zum Restaurant "Altes Amtshaus" Wildesh.

Sechsundzwanzig Kolpinger konnte ich bei dem Restaurant "Altes Amtshaus" in Wildeshausen für Kaffee und Kuchen anmelden. Bei gutem Wetter führte uns Georg Brakland über Varnhorn, Steinloge und Aumühle nach Wildeshausen zur Herrlichkeit 13 so die Adresse des "Alten Amtshauses". Vor dem Haus war für uns alles hergerichtet und die Kolpinger die mit dem Auto den Weg nach Wildeshausen zurückgelegt hatten saßen schon auf den besten Plätzen.
Sie hatten alles im Blickfeld und waren guter Dinge.
Der Kuchen war frisch gebacken und schmeckte hervorragend. Die Unterhaltung drehte sich um die Corona-Pandemie, Donald Trump den Präsidenten der USA aber auch Visbeker Themen wurden einer Lösung zugeführt.



Am Ende der Kaffeepause haben wir wie immer, das Kolpinglied gesungen. Unser Gesang wurde mit viel Beifall der übrigen Gäste bedacht.
Auf dem Heimweg haben wir das Pestruper Gräberfeld tangiert in der, wie immer im August. Die Heide blühte. Die "Erika" zeigte sich von ihrer besten Seite.



Eine kleine Panne am Fahrrad (Kette war abgesprungen) von Richard Thölking wurde von vielen Helfern schnell behoben.



Über Kleinenkneten, Düngstrup, Rechterfeld und Hogenbögen sind wir dann gegen 18:00 Uhr in Visbek eingetroffen.
Ein schöner Nachmittag mit guter Unterhaltung und netten Leuten ging zu Ende.
Text und Fotos: Heinz Thie

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Grillnachmittag mit der Bartimäusgruppe in Norddl

In unserem Programm für 2020 war am 21 Juli eine Fahrradtour rund um Visbek mit anschließendem Grillen am Pfarrheim angekündigt. Auf Grund der Corona (Covid 19) Pandemie war das Pfarrheim in Visbek für Veranstaltungen jeder Art gesperrt. Aus diesem Grund haben wir einen anderen Ort für unsere Grillparty gesucht und in Norddöllen City gefunden.





Nach Absprache mit der Bartimäusgruppe gingen dann die ersten Anmeldungen ein. Letztendlich konnte ich für 60 Personen den Einkauf tätigen. Für einen Anfänger wie mich, eine logistische Herausforderung. Grillsteaks, Bratwurst und Bauchspeck war als Grillgut angekündigt. Wieviel Kartoffelsalat, Teller, Besteck, Senf, Barbecue-Saucen, Grillkohle muss ich einkaufen? Und letztendlich wieviel Grills müssen wir haben, damit es nicht zulange dauert und jeder sein Essen möglichst ohne Wartezeit in Empfang nehmen kann. Wer besorgt die Getränke? Mit tatkräftiger Hilfe der Norddöller-Gemeinschaftshausverwalter, Bernard Scheele und Clemens Themann, konnte alles bestens geregelt werden.
Am Vormittag des 21. Juli haben Bernard Scheele und ich die letzten Vorbereitungen getroffen, wobei wir immer die Corona-Regeln, wie Tischabstand und Personenzahl an den Tischen, beachten mussten.



Da, das Wetter mitspielte, Sonnenschein leichte Bewölkung und wenig Wind, konnten wir alles draußen unter freiem Himmel aufbauen.
Gegen 14:30 Uhr haben wir dann in drei Grills die Kohle angezündet. Damit nach dem Eintreffen der Fahrradfahrer auch möglichst bald das Grillgut aufgelegt werden konnte. Gegen 15:45 Uhr war es dann so weit. Fast alle Radfahrer, aber auch die Teilnehmer die das Auto bevorzugten, waren auf dem Platz. Die Grillmeister, Bernard Scheele Bratwurst, Karl Kranz Steaks und Bernd Hake für Bauchspeck zuständig nahmen ihre Arbeit auf. Es klappte alles wie am Schnürchen.



Die Teilnehmer, 20 aus der Bartimäusgruppe ca. 40 Seniorinnen oder Senioren aus der Gruppe Altkolping, haben sich prächtig unterhalten und waren guter Dinge. Gegen 18:00 Uhr konnten wir, nach dem Singen des Kolpingliedes "War einst ein braver Junggesell" die Heimfahrt antreten. Ein schöner Nachmittag mit bleibenden Erinnerungen und ohne besondere Vorkommisse ging seinem Ende entgegen.
Einen besonderen Dank an Clemens Themann und Bernd Scheele, die bereitwillig das Dorfgemeinschaftshaus zur Verfügung stellten und tatkräftig zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.



Einen weiteren Dank an die Grillmeister für die hervorragende Zubereitung des Grillgutes. Immer wieder wurde mir gesagt -es hat sehr gut geschmeckt.



Danke an die Bartimäusgruppe für eure Bereitschaft mit uns einen so schönen Nachmittag zu gestalten.



Text und Fotos: Heinz Thie

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Fahrt zum Haus im Moor in der Ortschaft Arkeburg

Am 07. Juli 2020 waren wir beim Haus im Moor in Goldenstedt/Arkeburg zum Pfannkuchenessen angemeldet. Mittlerweile hatte es sich rumgesprochen, dass wir unsere Touren wieder nach Plan fahren. Siebenundzwanzig Senioren hatten sich für diese Pfannkuchentour angemeldet.



Alfons Dasenbrock und Georg Brakland führten die Fahrradfahrer über Wöstendöllen und Herrenholz nach Arkeburg. Die Chefin vom Haus im Moor-Gesa Wendt- begrüßte uns recht freundlich. Sie kann uns schon fast mit Namen ansprechen, da wir mindest einmal im Jahr beim Haus im Moor zu Besuch sind. Der Pfannkuchen war wieder einmal richtig lecker. Abgerechnet wurde Kaffee und Pfannkuchen mit 6,80 € auch wenn jemand zwei gegessen hatte. Bei angeregter Unterhaltung mit, schönen Blick aufs Moor verging die Zeit wie im Fluge.


Gesa Wendt begrüßt die Kolpingsenioren aus Visbek



Am 23. Juni 2020 haben wir es gewagt, unter Beachtung der Vorgaben durch den Verordnungsgeber, die erste Fahrradtour in der Corona-Zeit zu unternehmen. Wir sind in unseren Plan Hans Dasenbrock hatte Goldene Hochzeit gefeiert. Aus diesem Grund wurde zum Ende für das Ehepaar Dasenbrock das Lied "Viel Glück und viel Segen" und im Nachgang wie immer das Kolpinglied gesungen.
Über Lutten, Westerlutten und Norddöllen sind wir wieder nach Visbek zurück gefahren.
Text und Fotos: Heinz Thie

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Fahrradtour 23. 06. 20 erste nach Corona

Corona und kein Ende!
In jedem Zeitungsbericht, in jeder Radiosendung oder Fernsehnachricht ist dieses kleine Tierchen dominant. Seit Monaten gibt es nur ein Thema - Covid 19.
Die eingeschränkten Kontakte machen die Leute ungeduldig, man will sich treffen, mal wieder miteinander reden, obwohl Corona noch nicht vorbei ist. Der ersehnte Impfstoff läßt sicherlich noch einige Zeit auf sich warten.
Am 23. Juni 2020 haben wir es gewagt, unter Beachtung der Vorgaben durch den Verordnungsgeber, die erste Fahrradtour in der Corona-Zeit zu unternehmen. Wir sind in unseren Plan eingestiegen. Das Café im Kasinowald in Ahlhorn war unser Ziel.
Obwohl wir auf eine Zeitungsmeldung und Mitteilung in dem Miteinander von St. Vitus/St. Antonius verzichtet hatten, waren 27 Kolpingsenioren mit dem Fahrrad zum Treffpunkt am Rathaus gekommen. Vier Senioren hatten sich zum Kaffee angemeldet und den Weg mit dem Auto vorgezogen.
Weil unser Tourguide Alfons nicht anwesend war, durfte ich mit Unterstützung von Georg Brakland die Gruppe anführen. Über Erlte (Sandbrink), Halter, Sülzbühren, Garthe, Echterholz, Garther Heide und alte B69 sind wir zum Café im Kasinowald Ahlhorn gefahren.



Im Café angekommen stellten wir fest, dass Die Rechterfelder Gruppe Ü50 ebenfalls dieses Café als Ziel für ihre Dienstagstour ausgewählt hatte. So ergab sich noch einiges mehr an Gesprächsstoff.
Bei gutem Wetter konnten wir auf der Terrasse an Tischen mit jeweils acht Personen platznehmen.
Die Rückfahrt führte über Endel wieder nach Visbek.
Alles in allem eine schöne Tour auf der ca. 32 Km gefahren wurden.
Text und Fotos: Heinz Thie

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Besichtigung Wiesenhof Lohne abgesagt

Heute, am 01. April 2020, stand die Besichtigung der Geflügelschlachterei Wiesenhof in Lohne auf unserem Plan. Auf Grund der Covid-Virus 19 Pandemie musste die Besichtigung abgesagt werden. Unsere nachfolgenden Fahrradtouren und Veranstaltungen sind zwar noch nicht abgesagt, wir müssen aber davon ausgehen, dass bis in den Herbst 2020 keine wesentlichen Änderungen zu erwarten sind, zumal der Stoppelmarkt, das Münchener Oktoberfest und weitere Großveranstaltungen abgesagt wurden. Sobald die Situation sich bessert, melde ich mich wieder auf den üblichen Wegen im Miteinander St. Antonius St. Vitus und Kurzmitteilung in der OV.
Passt auf euch auf und bleibt gesund.

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Fahrradtour zu Forellenfarm 17. 03. 2020

Den Anfang hatte die Corona - Virus - Pandemie im Dezember 2019 in Wuhan, einer 11,8 Millionen Einwohner zählenden Großstadt in Zentralchina. Fernsehen und Radio berichteten täglich von dem Geschehen in China. Mittlerweile ist das Virus auch nach Europa eingeschleppt worden. Vor allem war Italien (Südtirol) früh betroffen. Aus deren Skigebiete brachten Skiurlauber das Virus nach Deutschland und damit auch in unsere Region. Aber noch war man bei uns überwiegend der Meinung, es wird hier Panik verbreitet, die sollen sich nicht so anstellen. Andere wiederum nahmen die Meldungen ernst und hielten Abstand von größeren Menschengruppen. Aus den oben genannten Gründen hatten sich zu dieser Fahrradtour nur 10 Kolpinger am Rathaus versammelt. Vor allem die älteren hatten sich abgemeldet. Vor der Tour hatten wir mit Michael Vornhagen, dem Pächter der Forellenfarm vereinbart die Tische im großen Abstand einzudecken um somit eine eventuelle Übertragung des Corona-Virus so gering wie möglich zu halten.



Da unsere Tourguides fehlten, musste ich die Gruppe führen. Über Erlte, Sandbrink, Halter nach Endel mit Pause in Halter sind wir zur Forellenfarm Auetal gefahren. Das Wetter war kalt aber trocken.
Die Forellen waren beim Eintreffen in der Farm noch im Rauch. So war also noch Zeit für ein Bier vorweg. Der Kartoffelsalat wurde, mit dem Hinweis noch nicht dabei anzufangen, schon aufgetragen. Nach einer Viertelstunde wurden dann auch die Forellen bereitgestellt. Ich kann nur sagen sehr lecker. Einige Senioren holten sich Forellen um sie zu Hause zu essen. Wieder andere nahmen Forellen mit für die Frau und Familie. So konnte der Pächter noch fast alle geräucherten Forellen verkaufen.

Text und Fotos: Heinz Thie

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Fahrradtour zu Visbeker Kreisel 18. 02. 2020

Sechs Kreisverkehre im Verlauf der Umgehungsstraße von Visbek. Das ist schon etwas ungewöhnlich. Kreisverkehre verteilen die Verkehrsströme, nehmen Geschwindigkeit aus der Straße und sind sicherer als Straßenkreuzungen. Der Innenbereich eines Kreisverkehrs bietet eine Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten.
Visbek hat eine lange Geschichte und ist reich an Sehenswürdigkeiten. Die Kreisverkehre sind ein idealer Ort um die Verkehrsteilnehmer darauf hinzuweisen.
Nach einiger Zeit der Planung und Ideensammlung ging es dann ganz schnell. Firmen, Organisationen, Dörfer aber auch Privatpersonen übernahmen Patenschaften und brachten sich mit Geld und Arbeitsleistung ein.
Werner Wübbolt hat, im Rahmen seiner Ausbildung zum Fremdenführer, die Fahrradtour "Von Kreisel zu Kreisel" geplant. Man kann sagen mit Erfolg.
Wir, die Kolpingsenioren haben uns von Werner Wübbolt am 18. Februar 2020 über zwei Stunden von Kreisel zu Kreisel führen lassen.
Nach dem Start am Rathaus führte uns Herr Wübbolt zum Kreisverkehr am Döller Damm, der die Kirchengeschichte von Visbek vor 1200 Jahren mit dem Abt Gerbert Castus, dem Priester Folcard und einem Gefährten eindrucksvoll darstellt. Die Kirchengemeinden von Visbek sind die Paten dieses Kreisverkehrs. Es war der erste Kreisel der fertiggestellt wurde.
In einer Heidelandschaft stehen drei Stehlen auf denen mit wenigen Linien die Umrisse von Gerbert Castus, dem Priester Folcard und seinem Gefährten dargestellt sind.
Die Anlagen auf fünf Kreiseln wurden von der Gärtnerei Zurhake Erlte ausgestattet. Die gärtnerischen Anlagen im Kreisel am Visbeker Damm hat die Gärtnerei Westermann, laut Wübbolt, übernommen. Gepflegt werden die Anlagen von der Gemeinde Visbek.



Vom Kreisel am Döller Damm führte uns Werner Wübbolt zum Visbeker Damm. An diesem Kreisel sind, von der Firma H. Schickling gearbeitete Stahlbleche aufgestellt, die einmal das Visbeker Rathaus mit dem "Theo-Turm" zeigen sowie den Schriftzug "Wie schnackt platt". Ein Radfahrer weist auf wunderschöne Radtouren im Raum Visbek hin.
Eine weitere Tafel zeigt die St. Vitus- und die Emmauskirche von Visbek. Durch Platten mit einem großen Buchstaben wird auf die Himmelrichtung hingewiesen.



Nach kurzer Fahrt standen wir am "Schulz-Kreisel" oder "Erlter Kreisel". Dieser Kreisel zeigt verschiedene Gärten, die jeweils durch einen Feldsteinwall getrennt sind. Thema auf diesem Kreisel ist auch die Zeit vor der Christianisierung mit dem Nachbau vom "Opfertisch" in Engelmannsbäke. Heidepflanzen weisen immer wieder daraufhin, dass es in früheren Zeiten im Raum Visbek große Heidelandschaften gab.



Mittlerweile hatte es aufgehört zu regnen, so dass der Plan die Tour wegen des miesen Wetters abzubrechen verworfen wurde. Richtung Dorf vorbei an "Bäken Muttergotts" über den Hof Funke über die Moorstraße zum "Debbeler Kreisel". Werner Wübbolt erklärte uns, dass diese Kästen auf einer Bodenplatte eine Küche darstellen, die von Spalierbäumen umgeben ist.



Weiter führte uns diese Tour vorbei an dem Wächter von der Umgehungstraße - Aloys Muhle sein Ausblick auf dem Wall - vorbei an Muhle´s Weinbaugebiet zum Kreisel mit der Weltkugel die von dem Friesoyther Kunstschmied Alfred Bullermann hergestellt wurde. Große Findlinge, auf denen Nutztiersymbole dargestellt sind, weisen darauf hin, dass der wirtschaftliche Erfolg im Oldenburger Münsterland und im Besonderen in der Gemeinde Visbek einen landwirtschaftlichen Hintergrund hat.



Zum letzten Kreisel, dem "Fischkreisel" konnten wir fast ohne Regen fahren. Der Fisch aus dem Visbeker Wappen stellt eine aufstrebende Gemeinde dar. Hergestellt wurde dieser, nach einer Fliege springender Fisch, von der Firma Metallbau Schickling aus Visbek. Nahe an dem geplanten Gewerbegebiet "Wildeshauser Str." blieb es natürlich nicht aus, dass Fragen nach dem Wohlbefinden der Lerchen gestellt wurden und ob sie den Umzug in ihr neues Brutgebiet auch gut überstanden hätten. Eindeutige Antworten konnten nicht gegeben werden, da niemand die Lerchen je gesehen hatte.



Ohne weitere Abstecher führte diese Tour auf direktem Weg zum Pfarrheim. Im Pfarrheim verbreitete sich schon Kaffeegeruch. Manfred Inhester und Hilde Hermes hatten zwischenzeitlich Kaffee gekocht und Würstchen heiß gemacht. Die Tische hatten Willibald Kühling, Otto Mekelnborg, Manfred Inhester und Heinz Thie schon am Vormittag mit dem erforderlich Porzellan und Besteck eingedeckt.
Der heiße Kaffee und die heißen Würstchen taten, nachdem wir zwei Stunden einem miesen Wetter ausgesetzt waren, richtig gut.
Nach dem Kaffee und Austausch von Neuigkeiten konnten wir Werner Wübbolt Danke sagen und ihm bestätigen, dass er eine sehr schöne Tour ausgearbeitet hat, die jetzt durch das Wetter bedingt nicht ganz ausgelebt werden konnte.
Otto Mekelnborg hatte seine Aufgabe als Kassenführer zurückgegeben. Zum Dank für seine Arbeit in den zurückliegenden 26 Monaten übereichte Heinz Thie ein Kolpingdenkmal als Briefständer. Otto zeigte sich ein wenig überrascht aber auch hoch erfreut über die Anerkennung. Wer Otto kennt, weiß dass er sehr genau und akribisch arbeitet. So konnte Otto eine gut gefüllte Kasse und ein sauber geführtes Kassenbuch an Willibald Kühling übergeben.
Zum Schluss wurde dem "Geburtstagskind" Heinz Thie mit dem Lied "Viel Glück und viel Segen" ein Ständchen gesungen.
Nach dem Singen des Kolpingliedes endete dieser Nachmittag mit bleibenden Erinnerungen.

Text und Fotos: Heinz Thie

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Besichtigung Fa. Schickling 04. Februar 2020

Willibald Kühling war der Initiator dieser Firmenbesichtigung, die am Anfang des Jahres geplant wurde, da wir um diese Zeit wetterbedingt nicht so weite Fahrradtouren im Programm haben.

Das Interesse an dieser Firmenbesichtigung war groß und entsprechend viele Kolpingsenioren hatten sich um 14:20 Uhr auf dem Firmengelände der Firma Schickling Metallbau versammelt. Gezählt wurden fünfunddreißig Personen.

Die Firmeninhaber Maria und Hermann Schickling haben uns bei gutem Wetter auf dem Platz vor ihrem Büro begrüßt und kurz die Firmengeschichte auf diesem Platz erläutert.

Karl Schickling (Vater von Hermann) hatte eine kleine Halle von dem Elektromeister Bernard Reinke erworben, in der anfänglich Gerüstteile von Hermanns Vater für den Malerbetrieb gelagert wurden. Elmar, Hermanns Bruder, hat später die Gerüstsparte übernommen und am Visbeker Damm eine neue Halle für seinen Gerüstbaubetrieb gebaut. Hermann verlegte seine Produktion von der Mühlenstraße (Garage seiner Eltern) in die freigewordene Halle. Nach und nach wurde aufgestockt und angebaut Grund und Boden dazu gekauft (Hof Kollhoff). Heute stehen auf dem Betriebsgrundstück zehn Hallen, in denen hochpreisige Maschinen, wie von Geisterhand gesteuert, Stahlblech bearbeiten. Bedient werden die Maschinen von geschultem Personal. Zurzeit arbeiten 260 Arbeitnehmer in drei Schichten. Wobei in den Tagschichten ca. 70 % der Beschäftigten arbeiten. Etwa 60 % der Arbeitnehmer haben einen Migrationshintergrund bzw. sind aus dem EU-Ausland.

In einem computergesteuerten Hochregallager sind zu verarbeitende Komponenten gelagert. Nach Eingabe der Artikelnummer in ein Display wird das Teil zur Weiterverarbeitung vollautomatisch aus dem Regal geholt. Darüber hinaus wird angezeigt, wie groß der Bestand eines jeden Artikels ist.

Produziert wird für Kunden aus den unterschiedlichsten Bereichen wobei viele einen landw. Hintergrund haben.

Die Firmeninhaber haben uns durch die Hallen geführt und mussten viele Fragen zu den Produkten und den Arbeitsabläufen beantworten. Aus den Reihen der Kolpinger konnte man oft die Bemerkung hören: „Hier hätte ich auch wohl arbeiten wollen“.

Nach ca. 90 Minuten konnten wir, nach Besichtigung der Verpackungs- und Versandhalle, wieder das Tageslicht unter einem blauen Himmel genießen.

Nach der Betriebsbesichtigung haben uns Maria und Hermann zum Kaffee in das Hauseigene Hotel „Visbeker Deern“ eingeladen.

Bei Kaffee und Schnittchen entwickelte sich eine rege Unterhaltung über das Gesehene, die Anfänge und Entwicklung der Firma Schickling Metallbau.

Zum Ende bedankte sich Heinz Thie für einen informativen Nachmittag mit den Worten, dass Garagen doch wohl eine inspirierende Wirkung auf darin arbeitende Menschen haben. Bill Gates soll an seiner Microsoft-Firma zu Anfang, gemeinsam mit seinem Kompagnon Paul Allen, in einer Garage gearbeitet haben. Mittlerweile einer der reichsten Männer auf unserem Planeten. Bei Hermann Schickling kann man sagen „vom Garagentüftler zum Unternehmer“.

Lieber Hermann, Ideen sind das eine, sie zu einem Marktreifen Produkt zu bringen oft ein langer Weg. Auf diesem Weg schlägt die Stunde deiner Frau Maria. Sie hat scheinbar das Feeling, für jeden Arbeitsplatz den richtigen Mitarbeiter zu finden und ist im kaufmännischen Teil der Firma tätig. Ihr zwei ergänzt euch scheinbar zum Wohl der Firma.

Für Maria habe ich das Ehrendenkmal des Adolph Kolping als Briefständer, der in eurer Firma hergestellt wurde, mitgebracht. Dieses Ehrenmal steht vor der Minoriten-Kirche in Köln-Kerpen. Minoriten sind Franziskaner und tragen eine dicke Kordel um ihre Kutte. Sie predigen auch sehr ausdruckvoll. Man sagt, in einer Predigt hätte der Sohn zu seinem Vater gesagt: „Papa lass uns lieber gehen, der reißt sich gleich los“.

Für Hermann habe ich eine Dankurkunde mitgebracht. Es wäre schön wenn für diese Urkunde einen Platz an einer Wand in deinem Büro oder eurer Firma finden würde.



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Mit Bürgermeister im Dorfhaus Astrup, 21. 01. 20

Gestartet wurde mit einer kleinen Fahrradtour zum Dorfhaus in Astrup. Ab 15:00 Uhr referiert unser Bürgermeister Gerd Meyer über das Thema „Visbek stellt sich den Herausforderungen des 21zisten Jahrhundert“ und diskutiert mit uns Gegenwartsprobleme. Danach serviert Marion Kurre Punkebrot und Grütze. So wurde es in dem Programm, in der OV und im Miteinander St. Antonius St. Vitus angekündigt. Um es vorwegzunehmen: Das Interesse an dieser Veranstaltung war groß. Das Dorfhaus in Astrup war fast bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Um 14:00 Uhr hatten sich 25 Personen am Rathaus in Visbek mit ihren Fahrrädern versammelt. Der wolkenlose Himmel, Temperaturen um die 5°C, der Kümmerling von Otto Mekelnborg aus Anlass seines 80ten … verbreiteten ein gute Stimmung. Heinz Thie verteilte noch einige Sicherheitswesten mit dem Aufdruck „Kolpingfamilie Visbek“, die auf Veranlassung von Josef Gerdes von der Firma Rehau Visbek gesponsert wurden. Pünktlich um 14:00 Uhr machten sich, unter Führung von Alfons Dasenbrock und Georg Brakland, 25 Radfahrer auf den Weg in Richtung Wöstendöllen. Mit den Sicherheitswesten gab diese Radfahrergruppe ein imposantes Erscheinungsbild ab. Leute blieben an der Straße stehen und schauten uns hinterher.
Über Wöstendöllen und Norddöllen sind wir um 14:45 Uhr am Dorfhaus in Astrup eingetroffen. Der Bürgermeister war schon mit der Vorbereitung seines Referates beschäftigt und neun Kolpinger, die mit dem Auto zum Dorfhaus gefahren waren, saßen schon voller Erwartung an den Tischen.
Heinz Thie stellte den Bürgermeister als einen Ur-Visbeker, der weiß wie Visbeker ticken und in einer Bauerschaft wohnt, aus der sich 2019 vier Bewohner um ein Bürgermeisteramt beworben haben, vor. Er hat es geschafft ein zweites Mal gewählt zu werden. Die Rede ist – um mit den Worten seiner Schwiegermutter zu reden – „von Usen Gerd“ herzlich willkommen Bürgermeister.

Heinz Thie hatte im Voraus einige Fragen gesammelt und dem Bürgermeister per E-Mail zugestellt:

In letzter Zeit habe ich unserem Kolpingbruder Ernst Kalvelage des Öfteren den Vorschlag unterbreitet, seinen „Peter Pan Garten“ am Kreuzweg an die Gemeinde Visbek zu verpachten, mit dem Ziel, dieses Kleinod in der grünen Lunge von Visbek für die Öffentlichkeit zu erhalten. Ernst kann den Garten aus Altersgründen nicht mehr in dem erforderlichen Maße pflegen. Sein Sohn Guido hat kein Interesse an der Gartenpflege. Er, Guido, sagte mir in einem Gespräch, dass der Garten wohl auf Dauer verwildern würde und er sich aus haftungsrechtlichen Gründen dann gezwungen sehe den Garten für die Öffentlichkeit zu schließen.

Antwort des Bürgermeisters: An den anwesenden Ernst Kalvelage gerichtet, darüber können wir reden. Wir werden uns in deinem „Peter Pan“ Garten treffen um das Ganze zu erörtern.

Eine weitere Überlegung: Die Gemeinde ist auf der Suche nach einem Standort für einen geplanten Waldkindergarten. Ich bin der Ansicht, dass der „Peter Pan Garten“ nach entsprechenden Sicherungsmaßnahmen und Instandsetzung der Zuwegung als ortsnaher Standort in Erwägung gezogen werden sollte.

Antwort des Bürgermeisters: Kommt eher nicht in Frage, da die Sicherungsmaßnahmen wegen des Bruchbaches, der den Garten durchfließt, einen großen Aufwand erfordern würden. Weiter müsste die Zuwegung ausgebaut werden, was ein stärkeres Verkehrsaufkommen auf dem Kreuzweg nach sich ziehen würde.

Es hat mich sehr gefreut, dass auf dem Kreuzweg vor Weihnachten das Laub entfernt wurde und somit eine Gefährdung von Spaziergängern und Joggern durch das rutschige Laub herabgesetzt werden konnte. Eine ältere Frau erzählte mir, dass sie auf dem rutschigen Laub gefallen sei und nur über Handy ihren Schwiegersohn um Hilfe bitten konnte. Auf die Frage des Schwiegersohnes „Wo liegst du denn?“ hätte sie noch antworten können, an der dritten Station.

Antwort des Bürgermeisters: Wir können nicht ständig den Kreuzweg fegen, aber zu Beginn des Winter werden wir das gerne tun um die Unfallgefahr zu mindern. Darüber hinaus gab er die Empfehlung immer das Handy mitzunehmen um im Bedarfsfall Hilfe zu holen.

Die Hindernisse (Buckel) in der Mühlenstraße, Coringstraße und Vitustraße mit dem Ziel der Geschwindigkeitsreduktion sind vielen Autofahrern ein Dorn im Auge. Mein Vorschlag: Buckel zurückbauen und das Ziel durch Fahrbahnverengung erreichen in dem man bepflanzte Blumenkübel aufstellt.

Antwort des Bürgermeisters:
Die Buckel werden bleiben, da sie einen großen Wert für die Verkehrssicherheit haben. Null Unfälle in diesem Bereich.

Hans Hermes sprach den Bürgermeister auf die Fahrbahnverengung im Bereich Mühlenstraße – Einmündung Eichendorffstraße an. Zur Vorbeifahrt an der Verengung muss der Verkehrsteilnehmer auf die linke Fahrbahnseite, wodurch die Unfallgefahr mit einem aus der Eichendorffstraße einbiegenden Fahrzeug in die Mühlenstraße steigt. Der Bürgermeister hat diesen Fall schriftlich festgehalten und zugesagt eine Prüfung zu veranlassen.

Die Coring- und Birkenwaldstraße sind in einem sehr schlechten Zustand. Die Parkplatzsituation an der Turnhalle beim Mutter-Kind-Turnen sei sehr schlecht. Stimmt es, dass die neue Turnhalle wegen fehlender Fluchtwege nur eingeschränkt genutzt werden kann?

Antwort des Bürgermeisters:
Die Birkenwaldstraße wird in der nächsten Zeit erneuert. An der Coringstraße sind wir uns noch nicht mit den Anliegern einig. An der Coringstraße ist auch in ferner Zukunft ein Sportgelände geplant. Im Moment fehlt einfach das Geld für diese Maßnahme. Die Parkplatzsituation im Bereich der Turnhalle wird sich mit dem Ausbau der Birkenwaldstraße verbessern.
Die Tribüne in der neuen Turnhalle kann nicht als Zuschauertribüne genutzt werden, da die Anforderungen an die Fluchtwege zu hoch sind. Sie kann aber für sportliche Aktivitäten genutzt werden, weil dann die Anforderungen an die Fluchtwege erfüllbar sind.

Die Mensa in der Benediktschule sei weitegehend fertiggestellt und werde nach der Fertigstellung des Eingangsbereiches in die Turnhalle im Frühjahr 2020 im Rahmen eines Tages der „offenen Tür“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Lehrküche könnte auch für Kochkurse genutzt werden.

Frage: In 2022 kann die Kolpingfamilie Visbek ihren 100. Geburtstag feiern. Ist es denkbar das die Turnhalle, Mensa und Schulplatz für diese Veranstaltung zur Verfügung gestellt werden?

Antwort des Bürgermeisters: Ja selbstverständlich, auch andere Vereine nutzen diese Einrichtungen.

Wann kommt der Funkturm an der Wildeshauser Str.?

Antwort des Bürgermeisters: Der Funkturm wird von der Telekom gebaut und von Vodafon mitgenutzt. Mitte des Jahres 2020 soll er in Betrieb sein.

Während der Dunkelheit kann man sich im Rechterfelder Dorfkern als Autofahrer sehr schlecht orientieren. Frage: Ist hier noch eine Fahrbahnmarkierung geplant?
Es wurde von mehreren Teilnehmern der Veranstaltung darauf hingewiesen, dass der Fahrbahnteiler bei der Dorfeinfahrt in Rechterfeld aus Richtung Hogenbögen sehr schlecht erkennbar und deshalb Unfallträchtig sei.

Antwort des Bürgermeisters: Sobald die Witterung es zulässt werden die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht.
Die Dorfeinfahrt werden wir uns ansehen.

Der Grünstreifen zwischen Fahrbahn und Radweg an der Rechterfelder Str. im Bereich der Einkaufsmeile ist mit Müll gefüllt und macht keinen guten Eindruck.

Antwort des Bürgermeisters: Ich habe den Marktleiter des Edeka-Marktes darauf angesprochen. Daraufhin hat er persönlich den Müll im Grünstreifen entfernt.

Der Parkstreifen an der Schulstraße im Bereich der Friedhofsmauer ist im schlechten Zustand und oft stark verschmutzt.

Antwort des Bürgermeisters: Ich habe mir die beschriebene Stelle angeschaut und meine, dass es hier recht ordentlich war. Auf dem Parkstreifen sind fast immer parkende Fahrzeuge. Folglich ist es der Kehrmaschine nicht immer möglich zu kehren.

Warum fährt die Kehrmaschine nicht in der Kirchstraße und um die Kirche?

Antwort des Bürgermeisters: In der Kirchstraße muss eigentlich die Kehrmaschine fahren. Um die Kirche herum ist Sache der kath. Kirchengemeinde.

Fragen die vor Ort gestellt wurden:

Franz Grave: Ist es möglich in der Sackgasse im Haverkamp eine Laterne aufzustellen?

Antwort des Bürgermeisters: Das werden wir uns anschauen. Ich denke, dass das im Rahmen des Ausbaus des Glasfasernetzes mit erledigt werden kann.

Otto Mekelnborg Bernard Varnhorn stellten Fragen zu den Baugebieten.

Antwort des Bürgermeisters: Darauf komme ich gleich im Rahmen meiner Ausführungen zurück.
Der Bürgermeister berichtete dann von den Baugebieten in Visbek, Hagstedt, Endel, Astrup, Bonrechtern und Rechterfeld. Die Dorferneuerung Rechterfeld, mit dem Umsetzen des Kriegerdenkmals in den Park um die Antonius Kirche, wurde erörtert.

Das geplante Pfarrheim in Rechterfeld, das ca. 1.000.000 € Kosten soll, wurde oft als überdimensioniert bezeichnet.

Bei der Vorstellung des Gewerbegebietes an der Wildeshauser Str. konnte man dem Bürgermeister die Erleichterung anmerken, dass nunmehr nach acht Jahren Planung der Durchbruch erreicht sei und in Kürze die ersten Grundstücksverkäufe dokumentiert werden könnten.

Frage von Alfons Dasenbrock: Wie sieht es aus mit Pfarrer Kossen? Hat ein klärendes Gespräch stattgefunden?

Antwort des Bürgermeisters: Das ist ein heikles Thema. Prälat Kossen läßt sich nicht von seinem Weg abbringen. Ich habe ihm gesagt, dass pauschale Verunglimpfungen nicht der richtige Weg seien und seine Wortwahl doch sehr überdacht werden müsste.

Zum Schluss seiner Ausführungen schlug der Bürgermeister vor, solche Veranstaltungen mindestens jährlich zu wiederholen.

Heinz Thie hat sich für die Ausführungen und Informationen bedankt und erwähnte zum Schluss, dass in der Fernsehsendung „Hallo Niedersachsen“ ein Bürgermeister vorgestellt wurde der eine Broschüre für Grundschüler erstellt hatte, in der die Aufgaben eines Bürgermeisters umschrieben wurden. Diese Broschüre stellte er in einer Grundschulklasse vor. Auf die Frage ob denn jemand von den Kindern auch Bürgermeister werden möchte, antworteten mehrere mit ja. . Der Bürgermeister fragte daraufhin einen Jungen warum er denn Bürgermeister werden möchte und bekam die Antwort: „Dann bin ich ein König“.

Zum Abschluss konnte Heinz Thie dem Bürgermeister das Kolpingdenkmal in Form eines Briefständers aus gebürstetem Stahlblech übergeben.

Die Kosten für Punkebrot und Grütze sowie Getränke hat der Bürgermeister übernommen.

Alles in Allem eine gelungene Veranstaltung.



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Rückblick mit Film und Foto am 7. Januar 2020

Schnell füllte sich der Saal im Pfarrheim. Um 13:55 Uhr hatten alle Gäste, insgesamt 60 Personen 33 Männer und 27 Frauen, ihren Platz gefunden. Am Vormittag hatten Otto Mekelnborg, Willibald Kühling, Hans Osterloh, Manfred Inhester und Heinz Thie unter Regie von Gussi Westerhoff den Saal im Pfarrheim hergerichtet und den Kuchen bereitgestellt. Um die Mittagszeit hat Gussi den Kaffee gekocht und die Sahne geschlagen. Heinz Thie hatte die Gerätschaften zur Vorführung von Film und Foto aufgebaut und auf Funktion überprüft. Anna Thie hatte noch einen Apfel- und Topfkuchen gebacken sowie einen halben Liter Sahne geschlagen und bereitgestellt.
Kurz nach 14:00 Uhr konnte Heinz Thie die Anwesenden begrüßen und in der Begrüßung Neujahrgrüße unseres neuen Präses Pfarrer Paul Ehlker überbringen. Der Präses hatte sich für seine Abwesenheit entschuldigt, weil er dienstags seinen freien Tag hat und sich an diesem Tag mit Freunden trifft.
Die Organisatoren dieses ersten Treffens der Kolpingsenioren im Jahre 2020 zeigten sich sehr zufrieden, dass so viele Kolpinger und Freunde insbesondere Frauen ihre Einladung angenommen hatten.
Nachdem Heinz Thie den Ablauf des Nachmittages vorgestellt hatte, konnte die erste Diaschau mit dem Titel „Der Himmel über Visbek“ mit einer Länge von etwa 20 Minuten gestartet werden. In dieser Diaschau wurden Bilder von Sonnenaufgängen, dem Wolkenhimmel am Tage, der Sonnenfinsternis von 2011, Sonnenuntergänge und der Mondhimmel gezeigt.
Nach dem der Applaus verklungen war, standen sich viele Helfer bereit, um Kaffee und Kuchen auf die Tische zu tragen.
Aus dem Geräuschpegel, der sich in der Kaffeezeit entwickelte, konnte man folgern, dass es viel Neues auszutauschen gab.
Am Ende der Kaffeepause stellte Heinz Thie die Frage, ob bekannt sei warum die Bauerschaft Meyerhöfen auf dem Gebiet von Halter „Meyerhöfen“ genannt wird. Da viele Anwesende keine Kenntnisse über die Geschichte von dem genannten Ort hatten, hat Heinz Thie einige Erläuterungen zur Geschichte der Höfe Berndmeyer (jetzt Uptmoor) und Borchertmeyer (jetzt Lübberding) aus der Forschung von Heinrich Havermann aus Cloppenburg über den Meyerhof in Halter vorgetragen. Wobei ein Streit um den Brautschatz den Borchardt Borchertmeyer seinen vier Töchtern versprochen hat und der Anerbe Johan damit nicht einverstanden war besonderes Interesse fand.
Es folgte ein Video von 45 Minuten Länge in dem zu Anfang der Gesellenverein allgemein und im Besonderen die Anfänge des Gesellenvereins in Visbek sowie der Übergang vom Gesellenverein - in dem nur Männer aufgenommen wurden - zur Kolpingfamilie gezeigt wurden.
Wanderbücher von Gründungsmitgliedern - Josef Bramlage Kolpingfamilie Visbek April 1925 und Ernst Kalvelage Gründungsmitglied der Kolpingfamilie Osnabrück Dom 27.04.1947 - wurden vorgestellt. Ernst Kalvelage war persönlich anwesend.
Seit den 1970er Jahren haben sich viele Gruppierungen in der Kolpingfamilie Visbek gebildet. Vorgestellt wurde: Die Frauengruppe, Bartimäusgruppe deren Mitbegründer Vikar Paulus Dinh Dung Phan war. Paulus Dinh Dung Phan ist nun Pfarrer in der Pfarrei St. Josef in Oer-Erkenschwick, Männergruppe, Familienkreis, die Theatergruppe deren erste Aufführung im Jahre 1925 stattfand und die Senioengruppe.
Arbeitseinsätze und Fahrradtouren, sogenannte Dienstagstreffen der Senioren, wechselten mit Videosequenzen von Goldenen und Diamantenen Hochzeiten. Nach der Jahrtausendwende wurden mehr goldene als grüne Hochzeiten in Visbek gefeiert.
Auf den Bildern und in den Videosequenzen waren Personen zu sehen die schon nicht mehr unter uns sind.
Gleich im Anschluss an den vorgenannten Film wurde eine Diaschau von ca. 20 Minuten Länge mit dem Titel „ Jahreszeiten in Visbek“ gezeigt. Von den Bilder in dieser Schau und der darauf abgestimmten musikalischen Untermalung waren besonders die Frauen begeistert.
Am Ende hatte ich den Eindruck, dass alle sehr zufrieden waren und zum Ausdruck brachten einen schönen Nachmittag mit den Senioren der Kolpingfamilie verbracht zu haben.

Heinz Thie



 



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Vortrag von Wolfgang Niehaus über Haus d. Familie

Zur letzten Veranstaltung im Jahre zweitausendneunzehn haben sich 21 Senioren der Kolpingsfamilie Visbek um 14:00 Uhr am Rathaus versammelt. Teils zu Fuß, teils mit dem Fahrrad haben wir den Weg zum Haus der Bildung und Familie am Bremer Tor 6 in Visbek zurückgelegt.
Wolfgang Niehaus und seine Mitarbeiterin Galina Klaut hatten Kaffee bereitgestellt. Laptop und Whiteboard waren in Betrieb. In der Begrüßung und Vorstellung des Referenten, Wolfgang Niehaus, stellte Heinz Thie fest, dass der Aufgabenbereich des Familienbüros uns nicht hinreichend bekannt sei und wir uns durch diese Veranstaltung einen tieferen Einblick in die Arbeit, den Problemen und der sozialen Situation in der Heimatgemeinde erhoffen.

Familienbüros sind nicht in allen Kommunen gängige Praxis. Wolfgang Niehaus begann seinen Vortrag mit den Anfängen des Familienbüros in Visbek. Aus einem anfänglich kleinen Büro im Rathaus und 30 Stunden-Stelle, ist heute ein Büro mit Seminar- und Fitnessräumen im Haus der Familie am Bremer Tor geworden, in dem zwei Vollzeitkräfte arbeiten und sich viele Ehrenamtliche um die Belange von Familien in der Gemeinde Visbek kümmern.
In der Gemeinde Visbek sind nach Aussage von Herrn Niehaus 58 Nationalitäten wohnhaft.
Der Aufgabenbereich ist vielfältig. Von der Familienförderung über Angebote zur Vereinbarung von Familie und Beruf, Kooperation und Vernetzung mit Vereinen und Verbänden, Auf- und Ausbau der Kindertagespflege und Förderung der Ehrenamtlichkeit um nur einige Aufgaben zu nennen.

Bei dem Thema Kindergarten bez. Kindertagesstätten, hat Heinz Thie dem anwesenden Ernst Kalvelage angeraten seinen „Peter Pan Garten“ an die Gemeinde zu verpachten um dieses Kleinod in die grüne Lunge (Park „Pastors Wisk“ und Bruchbachtal mit dem Kreuzweg) einzubinden und langfristig zu erhalten. Vorstellbar ist auch, dass man in dem Garten den Waldkindergarten baut. An dieser Stelle wäre der Walkindergarten auch vom Dorf her fußläufig zu erreichen.

Der Fonds „Hilfe für Familien in Not“: Bei der Vorstellung dieses Fonds wurde nachgefragt, warum es zwei Fonds dieser Art (kath. Kirche und Gemeinde) gibt. Das Warum konnte nicht begründet werden. Herr Niehaus konnte jedoch darauf hinweisen, dass diese Fonds zusammenarbeiten.
Auf der Homepage der Gemeinde Visbek kann man den gesamten Arbeitsbereich des Familienbüros unter dem Link: https://www.visbek.de/bildungundsoziales nachlesen. Alles in allem ein interessanter Vortrag mit vielen neuen Informationen.

Nach dem Vortrag wurde uns gestattet den Raum noch kurz für unsere Belange zu nutzen.

Anschließend war im Restaurant Freese war für uns das Jahresabschlussessen zubereitet. Blutsuppe für 12 Senioren und für alle anderen Kotelett und Bratkartoffeln.
Bei guten Gesprächen und einem Glas Bier ging ein unterhaltsamer und informativer Nachmittag zu Ende.
Frohe Weihnacht und alles Gute für das neue Jahr!!

Heinz Thie





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Fahrradtour am 17.09.19 mit anschließendem Grillen

Fahrradtour mit anschließendem Grillen am Pfarrheim ist jedes Jahr eine gut besuchte Aktion der Kolpingsenioren in Visbek. Am Vormittag hatten Willibald Kühling und Heinz Thie das Pfarrheim für den Nachmittag hergerichtet und die letzten Details mit dem Fleischermeister Willehad Emke, bei dem wir zum zweiten Mal das Grillen in Auftrag gegeben haben, besprochen.
Um 14:00 Uhr hatten sich achtzehn Senioren am Rathaus in Visbek zur Fahrradtour versammelt. Ausgearbeitet hatte Alfons Dasenbrock diese Fahrradtour und führte sie auch mit Georg Brakland an.

Hogenbögen, Bonrechtern, Herrenholz, Pause in Ägypten, Norddöllen, Astrup, Hagstedt und Halter waren Stationen auf dieser Tour, die um 16:00 Uhr am Pfarrheim endete. Hier hatten sich weitere 12 Senioren/innen versammelt. Nachdem wir gekühlte Getränke bereitgestellt hatten und die Teilnehmer in Gespräche vertieft waren (Fridays vor Future, Brexit waren Themen) und unser neuer Pfarrer Paul Ehlker eingetroffen war, konnten Willehad Emke und seine Frau das Fleisch und die Salate auftragen. Nackensteaks, Bauchspeck, Minutensteaks, Bratwurst - alles in hervorragender Qualität und sehr gut auf Buchenholz gegrillt. Besonders wurde der Kartoffelsalat gepriesen, sehr gut zubereitet und im Geschmack ein wahrer Genuss, so die einhellige Meinung der Anwesenden.
Senioren sind nicht mehr die starken Esser, das heißt es konnte nicht alles vor Ort verzehrt werden. Da unsere Generation noch so erzogen ist, dass keine Lebensmittel in den Müll gegeben werden, haben wir alle Reste zum Mitnehmen verteilt.
Noch ein Wort zu unserem "Neuen" Pfarrer Ehlker: Ein Pfarrer der auf die Leute zugeht und immer zu einem Schnack bereit ist. Bei den Kolpingsenioren ist er gut angekommen. Wir wünschen unserem "Neuen" eine gute Zeit in Visbek.

Gegen 18:00 Uhr konnten wir den Grillnachmittag mit dem Singen des Kolpingliedes abschließen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich an der Gestaltung dieses Grillens beteiligt waren und dadurch ein Gemeinschaftserlebnis ermöglicht haben.

Text: Heinz Thie







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Fahrradtour durch Gem. Visbek am 23. 07. 2019



Nach kühlen Wochen mit Temperaturen um die 15º Celsius ist es seit einigen Tagen wieder warm, ja vielleicht sogar heiß. Temperaturen um die 30º bei leichtem Wind sind gerade richtig zum Fahrradfahren mit einem E-Bike. Durch Hochschalten der elektrischen Unterstützungsstufen kann man eine übermäßige Anstrengung vermeiden und die Natur in ihrem Sommerkleid genießen. Heute stand eine Fahrt durch unsere Gemeinde mit den schönen Bauerschaften auf dem Plan. Es ist schön anzusehen, wie sich alle Vorgärten in vollem Blumenschmuck zeigen, schöne Bauernhöfe und akkurate Felder mit vollem Pflanzenwuchs. Erntemaschinen bei der Arbeit. Schnell gingen die Gedanken und Gespräche in zurückliegende Zeiten. Um wieviel einfacher ist doch heute die Feldarbeit im Vergleich zu früheren Zeiten, als wir noch jung waren, auf der Mähmaschine saßen und den Ableger bedienen mussten.









Zwanzig Senioren hatten sich um 14:00 Uhr am Rathaus Visbek mit dem Fahrrad eingefunden. Acht Senioren haben es vorgezogen mit dem Auto zum Pausenziel zu fahren. Zu Beginn der Fahrradtour zeigte das Thermometer über 30º Celsius im Schatten. Über Hogenbögen, Rechterfeld, Thölstedt, Steinloge und Varnhorn sind wir zur Engelmannsbäke gefahren. Am Hof Beneke in Thölstedt haben wir eine Pause in einem großen Wartehäuschen einlegt, um den Durst mit Wasser zu stillen.
Die Uhr zeigte 15:55, als wir in Engelmanns Landgasthof eingetroffen sind. Im Gastraum war für uns gedeckt. Die Senioren, die mit dem Auto angereist waren, saßen schon am Tisch und haben sich mit einem Neuzugang bekannt gemacht.



Herr Manfred Adrian, seit ca. zwei Jahren in Visbek wohnhaft, hat sich kurz vorgestellt. Alter dreiundachtzig, Radfahren geht nicht mehr, sucht aber gerne Unterhaltung und möchte mal in unsere Gruppe hineinschnuppern. Willibald Kühlung hat die Gunst der Stunde genutzt und Herrn Adrian gleich das Kartenspielen an den Montagen im Pfarrheim angeboten. Herzlich willkommen!!
Apfel- und Erdbeersahnekuchen, Kaffee satt für 6,80 € war im Angebot und hat hervorragend geschmeckt.
In der Gaststätte waren die Temperaturen erträglich und die Unterhaltung über neues lief auf vollen Touren.



Pfarrer Dr. Clement Akinseloyin war auch zum Kaffee gekommen und hat uns mitgeteilt, dass er wohl Mitte August nach Hude / Lemwerder umziehen werde. Ob er die jetzigen Möbel mitnehmen kann, sei noch nicht geklärt. Ich habe Herrn Dr. Clement noch mal versichert, dass wir gerne beim Umzug helfen, soweit uns das möglich ist.
Nach der Kaffeepause sind wir zur Endeler Kapelle gefahren und haben in der renovierten Kapelle für unsere verstorbenen Kolpinger und im Besonderen für den noch über der Erde stehenden Kolpinger Heinz Zurwellen aus Visbek gebetet. Die Gebete hat Otto Mekelnborg gekonnt vorgetragen. An dieser Stelle noch ein Lob an Otto.
Die Rückfahrt nach Visbek war nun nicht mehr so weit. Gegen 18:00 Uhr waren wir ohne Zwischenfälle wieder in Visbek.

Text: Heinz Thie

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Fahrradtour zum NIZ Arkeburg am 09. 07. 2019



Das Haus im Moor in Goldenstedt-Arkeburg steht fast jedes Jahr auf dem Tourenplan der Visbeker Kolpingsenioren. Buchweizenpfannkuchen sowie die schönen Wege durch das Herrenholz lassen diese Fahrradtour immer wieder zu einem Erlebnis werden.
In diesem Jahr war es aber nicht der Buchweizenpfannkuchen, der 30 Senioren zur Teilnahme bewegte, sondern die Moorbahnfahrt mit anschließendem Picknick im Schafstall auf dem Gelände des Naturschutz- und Informationszentrums in Arkeburg.
Dem Kalender nach war es Juli das Wetter jedoch eher herbstlich mit kleinen Regenschauern. Aber dennoch hatten sich um 13:30 Uhr 20 Senioren mit dem Fahrrad am Rathaus in Visbek versammelt. Die übrigen haben das Auto vorgezogen um das Ziel unserer Tour zu erreichen. Pünktlich um 14:50 Uhr waren wir in Arkeburg.



Die Bahn stand bereit und weitere Gäste warteten auf den Start der Bahn ins Moor. Schnell wurden die, von Willibald Kühling besorgten und von Manfred Inhester im Auto mitgebrachten, Getränke auf die Bahn verteilt. Damit alle Platz finden konnten musste noch ein Wagen angehängt werden.



Fremdenführerin Gesa Wendt begrüßte um 15:00 Uhr alle Gäste die sich zur anstehenden Moorbahnfahrt versammelt und schon ihre Plätze eingenommen hatten. Vor Beginn der Fahrt gab sie uns noch einige Verhaltensregeln mit auf den Weg. Besondere Vorsicht mit Feuer. Wegen der langanhaltenden Trockenheit sei die Brandgefahr sehr hoch. Mit Schrittgeschwindigkeit ging es dann auf die ca. 90minütige Fahrt mit mehreren Stopps in den denen Frau Wendt die Fauna und Flora sowie die Geschichte des Torfabbaus und die in vielen Bereichen schon aufgenommene Wiedervernässung des Moores erklärte. Die Zuhörer waren von der Kompetenz der Fremdenführerin beeindruckt und lauschten aufmerksam ihren Ausführungen. Ohne Zwischenfälle konnte die Bahn nach etwas mehr als 90 Minuten wieder in den Bahnhof einfahren. Beeindruckt von der Weite des Moores und der Ruhe fernab des Verkehrslärms konnten wir zum nächsten Teil, dem Picknick im Schafstall übergehen.
Fleisch mit Handgriff (Koteletts), von beachtlicher Größe, von Horst Prüllage am Vormittag gebraten, wurden aus den Warmhaltebehältern an die Senioren verteilt. Dazu Senf, Kräuterbutter, Schnittenbrot und kalte Getränke. Wie in früheren Zeiten, als es noch viele Gaststätten in den Dörfern gab, und fast jeder Wirt gebratene Koteletts, heiße Würstchen oder Aale von Bruns aus Zwischenahn hinter der Theke für seine Gäste bereithielt. Taschenmesser wurden eingesetzt um das schmackhafte Fleisch vom Knochen zu lösen. Die Hundebesitzer sammelten die Knochen um ihren Hunden am Abend ein Festmahl zu bereiten.



Mit vielen interessanten Eindrücken vom Moor und einem schönen Gemeinschaftserlebnis konnten wir gegen 17:30 die Heimfahrt über Lutten-Timpen, Norddöllen und Wöstendöllen antreten.

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Radtour nach Emstek zum Café Niemöller



Dauerregen von morgens 6:00 bis ca. 10:30 Uhr: Die Aussichten für eine Fahrradtour am Nachmittag waren denkbar schlecht. Gegen 11:00 Uhr war es trocken und der Himmel zeigte sich immer mehr von seiner freundlichen Seite. Viele hatten den Wetterbericht verfolgt und den Vorhersagen Glauben geschenkt. Neunzehn Personen waren um 14:00 Uhr mit Fahrrädern am Rathaus. Über den Sandbrink in Erlte ging es über Halter, Sülzbühren, Drantum und dem Garther Kirchweg nach Emstek.



Am Garther Kirchweg konnten wir bei der Familie Abeln auf einer relativ neuen und großen Sitzgruppe eine Pause verbringen. In der Pause wurden wir von Klaus Jansen, aus Anlass seiner Goldenen Hochzeit, hervorragend bewirtet. Für den Transport der Getränke hatte Klaus einen Anhänger an seinem Fahrrad angehängt.
Pünktlich um 16:00 Uhr waren wir am Café Niemöller. Hier hatten sich schon 7 Personen eingefunden, die mit dem Auto zum Pausenziel gefahren waren.

Die Bewirtung klappte hervorragend und der Preis von 6,50 € war auch in Ordnung. Die Rücktour führte über den Desum, Drantum, Bühren und Hagstedt zur Trauerbuche. Unter der Trauerbuche haben wir der verstorbenen Kolpinger und insbesondere dem am 25. Mai 2019 zu Grabe getragenen Johannes Roeger gedacht. Am Beerdigungstag von Johannes Roeger waren viele Kolpinger auf Bustour nach Werpeloh und konnten nicht an der Beerdigung teilnehmen. Heinz Kranz sprach die Gebete.
Danach wurden die restlichen Getränke von Klaus Jansen getrunken. Gegen 18:30 Uhr waren wir wieder in Visbek.

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Ganztagsfahrradtour nach Barnstorf am 25. 06. 2019

Die heißesten Junitage seit der Wetteraufzeichnung wurden seit Tagen im Wetterbericht und Wetterapps vorhergesagt. Und dennoch hatten sich 19 Personen um 09:15 am Rathaus in Visbek zu dieser Fahrradtour eingefunden. Ein Teilnehmer ist wegen terminlicher Gründe mit dem Fahrrad allein nach Barnstorf gefahren, wo er gegen 13:30 Uhr eingetroffen ist und an der Rückfahrt teilnehmen konnte.

Die Senioren Franz Grave, Bernard Bramlage und Werner Wallenhorst sind mit dem Auto nach Barnstorf gefahren.
Manfred Inhester (Fahrer) und Georg Hermes (Begleiter) haben mit PKW u. Anhänger die Gruppe begleitet. Auf dem Anhänger hatte Manfred Inhester vier Bänke, drei Gartenstühle und zwei Klappstühle geladen. Vier Kühltaschen von Willibald Kühling, gefüllt mit sehr gut gekühlten Kaltgetränken und kleinen Snacks aus Wurst, Käse und Weintauben hatten Platz im Kofferraum von Manfred Inhester´s Mercedes der M-Klasse gefunden.

Die Fahrstrecke hatten Alfons Dasenbrock, Willibald Kühling, Manfred Inhester u. Heinz Thie schon Tage vorher mit dem Auto abgefahren und festgelegt.

Die Hinfahrt ging zunächst über denDöller Damm, bei Kiebitz-Meyer nach links Richtung Wöstendöllen, an Schlömer und Woiticki vorbei ins Herrenholz. Nach einem Blick auf die Königseiche (siehe Bild) sind wir

hinter dem Forsthaus nach rechts gefahren, links über die Schlochterbäke Richtung Goldenstedt, bei der Erdgasförderanlage nach rechts zur Lindenstraße über die Straße Vechta-Goldenstedt auf den Taubnesselkamp zur Arkeburgerstraße und 100 Meter rechts zu einem sehr schönen Dorfplatz in Arkeburg.
Im Schatten der Bäume auf einer Rasenfläche und den mitgebrachten Sitzgelegenheiten mit kalten Getränken, Snacks und einem kühlem Lüftchen bei guten Gesprächen verging die Zeit wie im Fluge.
Danach ging es über den Moosweg, Rotkleeweg, Nesselkamp und Schilfweg zur zweiten Pause kurz vor Rödenbeck weiter. Auch hier konnten wir uns auf den mitgebrachten Sitzgelegenheiten an den kalten Getränken erfrischen.
Nach der Pause ging es weiter in Richtung Rödenbeck auf dem Peperweg und Moorweg nach Barnstorf, wo wir pünktlich um 12:30 Uhr eingetroffen sind. Franz Grave hatte mit seinen Mitfahrern schon einen kühlen Platz im Lokal "Tischlein deck dich" eingenommen. Dieses Café und Restaurant wird von den Senioren der Fleischerei Kessler betrieben.
Bei 32 Grad im Schatten und einem weichen Lüftchen hat aber die Mehrzahl ihren Platz draußen unter dem Sonnenschirm gefunden.

Ein vorbestelltes Buffet, bestehend aus Lachsfilet auf Blattspinat mit Béchamelsauce, Tafelspitz mit Meerrettichsahnesause und Bouillongemüse, dazu Salzkartoffel, stand für uns bereit. Als Abschluss einen Vanillepudding unter Preiselbeeren.
Ein Lob an den Koch. Es hat alles hervorragend geschmeckt, alle wurden satt und waren voll des Lobes.
Gegen 14:00 Uhr konnten wir zur Rückfahrt aufbrechen. Über Aldorf ging es zum Kriegerdenkmal in Rüssen. Unter Bäumen im Schatten bei 32 Grad haben wir einen Großteil der Kaltgetränke verzehrt und uns in großer Runde prächtig unterhalten.

Weil wir gut in der Zeit waren haben wir am Regenbogen über die Hunte (Meyerbogen) nahe Goldenstedt eine weitere Pause eingelegt. Die Gemeinde Goldenstedt hat an dieser Stelle eine sehr schöne Sitzgruppe geschaffen, in der alle Mitfahrer einen Platz an den Tischen finden konnten.

Manfred Inhester und Norbert Reimann hatten vor nicht allzu langer Zeit ihren 78. bez. 63. Geburtstag feiern können. Grund für uns, an der Hunte mit dem Lied "Viel Glück u. viel Segen" zu gratulieren. Im Anschluss haben wir das Kolpinglied gesungen.
Nächste Station war das Café Diekhaus in Goldenstedt. Draußen unter Sonnenschirmen war für uns eingedeckt. Trotz großer Hitze hat der heiße Kaffee und der Kuchen hervorragend geschmeckt.



Über Goldenstedt-Bahnhof und Wöstendöllen haben wir dann die letzte Etappe bewältigt, so dass wir gegen 17:30 Uhr wieder in Visbek waren.
Alles in Allem eine sehr schöne Fahrt über größtenteils geteerten Wirtschaftswegen, mit guter Unterhaltung und einem schönen Gemeinschaftserlebnis.

Einen besonderen Dank an die Organisatoren Willibald Kühling und Alfons Dasenbrock für die sehr gute Vorbereitung der Fahrt. Otto Mekelnborg konnte sich wegen der Dacherneuerung an seinem Wohnhaus in Astrup nicht an den Vorbereitungen beteiligen.

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Fahrt zur Justizvollzugsanstalt Vechta


Einundzwanzig Kolpingsenioren hatten sich zu dieser Informationstour angemeldet. Eine Teilnehmerliste mit Namen und Geburtsdaten sowie Personalausweis waren zum Einlass erforderlich. Willibald Kühling hatte alles sorgfältig organisiert so, dass es keine Probleme gab.
Sechszehn Personen waren um 9:15 Uhr am Rathaus mit dem Fahrrad eingetroffen. Pünktlich konnten wir uns auf den Weg machen. Über den Döller Damm, Astrup, Fresenholz, Westerlutten vorbei am Stoppelmarkt sind wir zum Ziel an der Willohstraße in Vechta gefahren. Fünf Senioren hatten es vorgezogen mit dem Auto zur Justizvollzugsanstalt zu fahren.

Frau kl. Stüve hat uns am Haupttor mit Schleuse empfangen und durch das weitläufige Areal und die Gebäude mit den Ausbildungsstätten einschließlich der Wohnzellen geführt. Zuvor hat Frau kl. Stüve uns im Besucherraum einen Überblick über die Größe der Anlage, Anzahl der Inhaftierten (320), Alter (23-27 Jahre) und Nationalität - ca. 50 % der Inhaftierten hat keinen deutschen Ausweis - der Häftlinge gegeben. Es folgten viele Fragen nach dem Grund der Inhaftierung dieser relativ jungen Straftäter, Zahl der Bediensteten, Fluchtversuchen der Häftlinge. Erstaunt war man über die vielen Ausbildungsmöglichkeiten und deren Inanspruchnahme in dieser Vollzugsanstalt. Traditionelle Handwerksberufe wie Maurer, Maler, Tischler, Metallbauer, Kfz Handwerk oder Gärtner werden hier ausgebildet. Die Prüfungen werden von der Innung beziehungsweise von der Industrie und Handelskammer abgenommen, bescheinigt und würden keinen Hinweis auf die Ausbildung in der Justizvollzugsanstalt enthalten.

Das Lehrpersonal für die integrierte Berufsschule kommt von außen in die Vollzugsanstalt. Frau kl. Stüve betonte noch einmal, dass es sich um eine geschlossene Anstalt handelt und keine Arbeiten außerhalb der Mauern vergeben würden. Die Meister der einzelnen Gewerke sind Justizangestellte.

Ziel der Inhaftierung ist die Resozialisierung. Das würde nicht immer gelingen. Viele Häftlinge würde man ein zweites oder ein drittes Mal sehen.
Wer zuvor durch Drogenhandel ein feudales Leben mit großem Auto und aufwendigem Lebensstil führen konnte, ist nach dem Vollzug oftmals nicht mit einem Handwerkerlohn zufrieden, so die Aussage von Frau kl. Stüve.
Inhaftierte würden sehr oft aus einem sozial schwachem Milieu mit sehr geringem Bildungsniveau stammen.
Dem Verständigungsproblem durch die Vielzahl der Nationalitäten würde man mit Symbolen auf Schildern ganz gut in den Griff bekommen. So würden zum Beispiel Essenszeiten mit Messer u. Gabel, Nachtruhe mit Bett oder Sport mit einem Ball angezeigt.
Schwimmbad, Sporthalle mit Fitnessgeräten und Sportplatz mit Fußballplatz würden vornehmlich zur Belohnung vorgehalten. Nur wer mitspielt darf diese Einrichtungen auch nutzen. Fitnessgeräte dürften nur im begrenzten Rahmen genutzt werden. "Wir wollen uns ja keine Kraftprotze ins Haus holen mit denen wir dann unsere Probleme haben", war die Aussage der Sprecherin für die Öffentlichkeitsarbeit.
Die Bediensteten würden auch zweimal im Jahr zu einem Kursus in Gefahrenabwehr verpflichtet.

Zum Abschluss der 105 - minütigen Führung sind wir, nach vorherigem Hinweis im Alarmfall das Gebäude sofort zu verlassen, durch den Zellentrakt gegangen und durften einen Blick in Zellen werfen. Diese beengten Verhältnisse haben doch viele nachdenklich gemacht.

Zum Abschluss konnten wir Danke sagen für eine Aufschlussreiche und Informative Führung durch die Justizvollzugsanstalt für Männer in Vechta und an Frau kl. Stüve eine Flasche mit Visbeker Korn überreichen.

Gegen 12:30 Uhr sind wir dann zum Mittagessen in die Manufaktur des Andreaswerks an der Großen Straße 41 in Vechta fahren. Auf dem Speiseplan: Schnitzel mit Pfeffersoße, Kroketten und Salat für 5,50 €.
Gestärkt mit einem guten Essen sind wir über den Stukenborg in Vechta und dem Bahndamm nach Langförden gefahren und haben im Eiscafé Dolce Sorriso (Gino) lecker Eis essen können.

Über den Mühlendamm und dem Visbeker Damm sind wir danach nach Hause gefahren wo wir gegen 15:30 Uhr eingetroffen sind.
Eine schöne Fahrt mit besonderen Eindrücken.

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20 - jähriges Jubiläum 2018

Die Senioren der Kolpingfamilie Visbek treffen sich seit 20 Jahren alle 14 Tage zu einer Fahrradtour.
Im Jahre 1998 haben sich einige Kolping-Senioren zu einer Fahrradtour verabredet. Georg Hermes erinnert sich an die Gründer Josef Backhaus u. Georg Jansen. Mit der Zeit kamen immer mehr Senioren dazu, Paul Schilmöller, Albert Muhle, Karl Helms, Caspar Burhorst, Heinz Emke, Alphons Siemer, Josef Honkomp um nur einige zu nennen.



 Foto vom 10. Juli 2001: Von l. n. r. hintere Reihe Alphons Siemer, Hermann Tapken, Heinz Diekmann, August Hermes aus Varnhorn, Werner Wallenhorst, Caspar Burhorst, Georg Hermes, Heinz Emke, Hans Osterloh, Alfons Dasenbrock, Georg Jansen, Josef Backhaus, Vordere Reihe v. l. Gerhard Harting, Heinrich Schlömer, Karl Schickling, Josef Honkomp, Franz Grave und Karl Helms.



Organisiert wurden die ersten Touren von verschiedenen Gruppenmitgliedern. Für einige Jahre übernahm dann Werner Wallenhorst die Führung der Gruppe. Georg Hermes wurde 2005/2006 zum Gruppenführer oder besser gesagt zum Seniorenbeauftragten der Kolpingfamilie Visbek gewählt. Auf der Generalversammlung der Kolpingfamilie am 04.12. 2017 trat er nicht zur Wiederwahl an. Georg hat das Amt gerne und gut ausgeübt. Aber alles hat mal ein Ende, er wollte die Aufgabe in andere oder auch jüngere Hände geben. Als Nachfolger wurde auf der Generalversammlung Heinz Thie gewählt. Intern wurde dann ein Team zusammengestellt, dem Alfons Dasenbrock, Otto Mekelnborg, Willibald Kühling und Heinz Thie angehört. Diese vier planen das Programm und sorgen für den reibungslosen Ablauf unserer Aktivitäten.

Es wurden und werden Ziele innerhalb der Gemeinde Visbek aber auch in den Nachbargemeinden angesteuert. Für Proviant sorgte anfangs jeder auf seine Weise (Wasser, Limonade oder Bier). Wenn jemand Geburtstag hatte stand und steht auch heute noch einer unterm Proppen bereit. Im Laufe der Zeit hat sich mit dem Proviant einiges geändert. Verschiedene Mitfahrer haben ein Sortiment an Getränken in Fahrradtaschen oder auch im Fahrradanhänger mitgenommen und in den Pausen an die Mitfahrer verkauft. Mir ist noch die Zeit bekannt, in der die Älteren (Gottfried Niemann Alphons Siemer) die auf dem Fahrrad nicht mehr so sicher unterwegs waren, die Gruppe mit dem Auto, dessen Kofferraum mit Getränken beladen war, begleitet haben. Heute fahren wir Gaststätten oder Cafés an und lassen uns mit Kaffee und Kuchen oder belegten Brötchen versorgen. In den Pausen wurde und wird, damals wie heute, über Gott und die Welt diskutiert. Neuigkeiten aus dem lokalen Bereich ausgetauscht und die neue Hüfte oder die Knie-OP besprochen. In der Regel reicht die Pausenzeit nicht aus um alles zu besprechen. Am Ende der Pausenzeit werden die „Geburtstagskinder“ mit dem Lied „viel Glück und viel Segen“, aus kräftigen Männerkehlen gesungen, geehrt. Gleich danach, sozusagen zum Abschluss der Kaffeepause, singen wir das Kolpinglied.
Gefahren werden auf einer Tour ca. 30 Kilometer. Für die Zeit vor den Pedelecs war das schon eine Leistung, zumal die Meisten nicht mehr die „Jüngsten“ waren. Heute ist das kein Problem mehr, denn alle besitzen ein Pedelec. In der Anfangszeit der Pedelec musste doch sehr darauf geachtet werden das der Akku vollgeladen war. Die Pedelec waren in der Reichweite doch sehr begrenzt. Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich unseren ältesten Teilnehmer von Ahlhorn bis Visbek mit meinem Pedelec abgeschleppt habe, weil der Akku seines Pedelec keinen „Saft“ mehr hatte. Nicht immer bleiben bei diesen Fahrradtouren alle aufrecht. Mit anderen Worten es kommt auch zu stürzen. Aber, Gott sei Dank blieb es bei Hautabschürfungen oder beim Bruch des großen Zeh am linken Fuß.
Das Alter der Teilnehmer reicht von 60 bis 90 Jahre. Auch im Zeitalter der Pedelec ist es für den Einen oder Anderen nicht mehr möglich mit dem Fahrrad zu fahren, möchten aber gern an den Kaffeepausen teilnehmen. Sie fahren dann in Gemeinschaft mit dem Auto, zum vorher bekannt gegebenen Ziel.

Nun sieht es fast so aus, als ob wir nur Fahrrad fahren könnten. Dem ist nicht so. Da wir ein katholischer Verein sind, ist der Herz-Jesu-Freitag fest in unserem Programm mit Besuch der Messe und anschließendem Frühstück im Pfarrheim verankert. Unter der Trauerbuche in Hagstedt oder in der Endeler-Kapelle gedenken wir in unregelmäßigen Abständen unserer verstorbenen Mitglieder.
Auf den Veranstaltungen der Kolpingfamilie, wie Maiandacht, Kolpingtag, Tag der Treue, Kreuztragen in Lage, Wallfahrten, Rosenkranzgebet im Benedikt-Stift, Kohlessen um nur einige zu nennen, sind wir immer in beachtlicher Stärke vertreten. Auch Vorträge über unterschiedliche Themen werden von uns organisiert. In 2018 wurde vom Malteser Visbek die „Erste Hilfe“ bei Notfällen wieder aufgefrischt. Im August 2018 referierte Polizeimeister Ulrich Suhr über das Thema „Senioren und Sicherheit im alltäglichen Leben, Trickbetrüger an der Haustür oder am Telefon“.
Wenn in Visbek ein Bus abfährt, dann gehören wir oft zu den Mitfahrern.

Auch ehrenamtliche Tätigkeiten werden von uns durchgeführt. Die Kolpingsenioren haben in 2005 im Park „Pastors Wisk“ Wege gepflastert und ein Blumenbeet angelegt, für das dann auch gleich die Pflege übernommen wurde. Am Erlter Kirchweg wurden, neben dem Friedhof, von den Senioren der Gehweg und die Einstellplätze für PKWs gepflastert.



Pflasterarbeiten 2005 



Foto vom 14. Mai 2005 Von links nach rechts: Heinz Emke, Hans Osterloh, Hermann Tapken, Josef Diersen, Otto Mekelnborg, Karl Marischen, Georg Brakland, Werner Wallenhorst, August Ripke, Alphons Siemer, Albert Muhle, Josef Honkomp, Karl Schickling, Hans Dasenbrock, Ernst Bramlage, Hermann Pölking und Bernard Tönnies.



Reinigungs- und Pflegearbeiten am 13 März 2018 Von l. n. r. Willibald Kühling, Otto Mekelnborg, Heinz Thie, Hans Dasenbrock, Hans Osterloh und Heinz Emke.



Mitte Dezember stellen wir alljährlich das Grundgestell für die Krippe sowie die Weihnachtsbäume in der Pfarrkirche St. Vitus auf. Auch für den Abbau und das Lagern der Krippenteile sind wir zuständig.

Vorstehend wurde erwähnt, dass wir ein katholischer Verein sind und nach den Grundsätzen des Gründers des katholischen Gesellenvereins, heute Kolpingfamilie, Adolph Kolping uns auszurichten und zu leben versuchen. Kolping hat Gesellen auf der Wanderschaft ein zu Hause gegeben und sicherlich niemanden, auch wenn der Suchende keiner oder einer anderen Religionsgemeinschaft angehörte, abgewiesen. Auf heute übertragen heißt das, es ist jeder herzlich eingeladen bei uns mitzumachen, auch wenn er nicht Mitglied der Kolpingfamilie ist. Wir sind für alle die Geselligkeit, Unterhaltung und Bewegung suchen, offen.



Krippen Auf- bzw. Abbau in der Pfarrk. St. Vitus 



Dieses Foto entstand am Seerosenteich in Endel auf der Fahrradtour vom 26. Juni 2018 zum Haus Marienstein in Endel.



 Von l. n. r. Manfred Inhester, Karl Kranz, Bernard Langfermann, Richard Thölking, Horst Ellmann, Franz Grave, Walter Baumann, Hermann Tapken, Georg Brakland, Hans Osterloh, Alfons Dasenbrock, Alfred Brümleve, Gregor Döllmann, Werner Bocklage, Aloys Krümpelbeck, Hans Dasenbrock, Otto Mekelnborg, Bernard Hake, Ernst Kalvelage, Karl Marischen und Willibald Kühling.



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Besuch Heimathaus 11. 12. 2018

Ende gut alles gut!

Das Kalenderjahr 2018 war für unsere Dienstagsfahrer ein Super Jahr. Wir hatten auf jeder Tour sehr schönes Wetter und eine sehr gute Beteiligung. Nur an einem Tag mussten wir improvisieren und wegen Regen mit dem Auto zum Pausenziel fahren.

Auf der letzten Zusammenkunft am 11.12.2018 haben wir vor dem Besuch des Heimathause in Visbek uns vor dem Rathaus in Visbek zu einem Fototermin versammelt. Ich denke wir sind für die Zukunft gut aufgestellt.



 v.l.n.r. Heinz Thie, Alfons Dasenbrock, Hans Osterloh, Alfred Brümleve, Otto Mekelnborg, Georg Hermes, dahinter Heinz Kranz, Werner Bocklage, Karl Marischen, Georg Brakland, Franz Grave, Willibald Kühling, Hermann Tapken, Gregor Döllmann, Karl Kranz, davor Pfarrer Dr. Clement Akinseloyin Präses der Kolpingsfamilie Visbek, Bernard Hake, Hans Dasenbrock, Walter Baumann, davor Bernard Bramlage, Bernard Langfermann, Werner Wallenhorst, Richard Thölking, davor Ernst Kalvelage mit 90 Jahren unser ältester aktiver Teilnehmer, Bernard Varnhorn, Heinz Emke, Horst Ellmann, Heino Lammers, Klaus Jansen, Manfred Inhester.



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Verabschiedung G. Hermes als Seniorenbeauftragter

Auf der Generalversammlung der Kolpingfamilie Visbek am 04.12.2017 hat sich Georg Hermes nach 10jähriger Vorstandsarbeit als Seniorenbeauftragter nicht zur Wiederwahl gestellt.

Georg hat die Seniorengruppe aufopfernd geführt und war bei allen sehr beliebt. Zeitweise nahmen an Fahrradtouren am Dienstag 26 Mitglieder teil. Doch das Alter der Mitglieder und der Tod fordern seinen Tribut. Zurzeit nehmen an unseren Dienstagstouren um die 15 Mitglieder teil.

Georg sollte in unserer Dienstagsrunde für seine Tätigkeit geehrt werden. Vorgesehen war der 12. Dezember 2017 (Blutsuppenessen bei Freese). Georg war aber wegen Krankheit nicht anwesend.

Deshalb fand die Ehrung am 09. Januar 2018 nach dem Vortrag von Bernd Mekelnborg und dem Kaffeetrinken im Pfarrheim statt. Alfons Dasenbrock hat, als langjähriger Wegbegleiter von Georg, die nachstehende Laudatio auf Plattdeutsch gehalten und ein Präsent überreicht. Heinz Thie hat Fotos und ein kleines Video aufgenommen.

Georg wurde mit starkem Applaus der 22 anwesenden Mitglieder als Seniorenbeauftragter verabschiedet.

Laudatio:

Lieber Georg,

mehr als 10 Jahre hast Du als Seniorenbeauftragter für uns geplant und organisiert. Termine für unsere Radtouren und sonstigen Aktivitäten wie spalierstehen bei goldenen Hochzeiten, Gratulation und Besuch bei runden Geburtstagen abgestimmt. Du hast die Beetpflege in „Pastors Wiske“ und das Aufstellen der Krippe zu Weihnachten in der Pfarrkirche geplant. Hierbei habe ich sicher nur einen kleinen Teil Deiner Arbeit erwähnt.

In der heutigen Zeit findet die Kommunikation unter den Menschen auf einer anderen Ebene als zu unserer Jugendzeit statt. Fernsehen, Internet und hier besonders die sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, Instagram, WhatsApp beherrschen den Alltag und schränken persönliche Begegnungen stark ein. Ja selbst das Einkaufen wird mehr und mehr auf die bequeme Art übers Internet erledigt wodurch die persönliche Begegnung eingeschränkt wird.

Umso wichtiger sind unsere Treffen bei denen wir uns in Person begegnen und neues austauschen. Wir können uns durch Mitteilungen über Befindlichkeiten wie freudige Erlebnisse, Trauer und Krankheiten die Seele frei reden. Auch über die zurückliegenden Zeiten können wir uns lange unterhalten.

Fazit: Unsere Treffen sind gut für Körper und Geist. Sie fördern also unsere Gesundheit und lassen uns auf ein langes und erfülltes Leben hoffen, siehe „Ernst Kalvelage“.

Lieber Georg, so wie ich Dich kenne hast Du die Aufgaben des Seniorenbeauftragten gerne wahrgenommen und mit Unterstützung Deiner lieben Frau Hilde ist Dir dieses auch zur Zufriedenheit der Senioren hervorragend gelungen.

Hierfür bedanken wir uns alle ganz herzlich bei Dir und Deiner Frau Hilde und wünschen, dass Du auch in Zukunft uns mit Rat und Tat zur Seite stehst. Dir und Deiner Frau Hilde wünschen wir noch viele Jahre in Gesundheit und Zufriedenheit.



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Grillen am Pfarrheim September 2018

Text und Bilder: Heinz Thie

Bei sehr schönem Spätsommerwetter, Sonnenschein pur und um die 20 Grad konnten wir mit 26 Personen pünktlich am Rathaus zur Fahrradtour starten. Alfons Dasenbrock und Willibald Kühling hatten die Strecke ausgesucht und führten die Gruppe an. Am Ende der Gruppe fuhren, wieder immer mit roter Weste, Bernard Hake und Gregor Döllmann, über Hogenbögen, Bonrechtern, Säckriede und „bie Meyers Ool“ (jetzt Familie Michael u. Gabi Schlömer) ins Herrenholz nach Ägypten in Norddöllen. Bei Kossen Richard befindet sich eine sehr schöne Sitzgruppe mit Tischen wo wir die Pause verbringen konnten. Nachdem alle ihren Durst mit Wasser gelöscht und erste Neuigkeiten ausgetauscht hatten konnten wir die Fahrt in Richtung Norddöllen City fortsetzen. Über den Döller Damm sind wir zu unserem Ziel, dem Pfarrheim in Visbek gefahren. Hier hatten sich weitere 14 Personen eingefunden. Mit 40 Personen - davon 10 Frauen - wurde unser Grillnachmittag sehr gut angenommen. Auch von dieser Stelle möchte ich den Frauen, für ihre Teilnahme, herzlich danke sagen.

Im Pfarrheim hatten Willibald Kühling, Hans Osterloh und Heinz Thie unter der Regie von Gussi Westerhoff schon am Vormittag die Tische und Stühle für 40 Personen zurecht gestellt und eingedeckt.

Willehad Emke und Frau waren am Pfarrheim schon mit heißem Grill aufgefahren als die Radfahrer gegen 15:30 Uhr eintrafen. Erstmalig haben wir nicht mehr selber gegrillt, sondern das Grillen bei einem professionellen Griller in Auftrag gegeben. Nachdem alle ihren Platz gefunden, Getränke auf den Tischen bereitgestellt waren und einen Lagerkorn aus der Brennerei Sasse in Münster zu sich genommen hatten, konnte das Startsignal zum Grillen gegeben werden.

Wie eingangs schon erwähnt hatten wir an diesem Tag ein sehr schönes Spätsommerwetter welches an unsere Kinderzeit erinnerte als wir in den Herbstferien, nach dem Kartoffelsuchen, auf dem von Pferden gezogenen Ackerwagen sitzend wieder zum Bauernhof gefahren sind und Volkslieder gesungen haben. Um diese Zeit noch einmal in der Erinnerung aufleben zu lassen haben wir das Volkslied „Es dunkelt schon in der Heide“ gesungen.
1. Es dunkelt schon in der Heide, nach Hause lasst uns gehn; [: wir haben das Korn geschnitten mit unser'm blanken Schwert.:] 2. Ich hört' die Sichel rauschen, sie rauschte durch das Korn. [: Ich hörte mein Feinslieb klagen, sie hätt' ihre Liebe verlorn'.:] 3. Hast du dein Lieb' verloren, so hab ich doch das mein.

Nach dem Singen des Volksliedes konnte Georg Brakland herzliche Glück- und Segenswünsche sowie ein Foto aus alten Kolpingertagen mit Gratulationswünschen zur Vollendung seines 83. Lebensjahres entgegennehmen. Das Lied „viel Glück und viel Segen“ aus vierzig Kehlen rundete diese Gratulation ab.

Gegrillt wurden Nackensteaks, Bauchspeck, Minutensteaks, Bratwurst, Krakauer aber auch Rindfleisch für Leute die mit Diabetes Mellitus zu tun haben. Kartoffelsalat und andere Salate sowie Brot wurden auf einem besonderen Tisch angeboten. Es wurde gut gegessen, ich denke das Abendessen konnte für den heutigen Tag ausfallen. Bei angeregter Unterhaltung ging es bis 18:00 Uhr weiter.

Vor dem Aufbruch und der Verabschiedung haben wir das Kolpinglied „War einst ein braver Junggesell“ erste und letzte Strophe gesungen.

Alles in Allem ein schöner Nachmittag bei dem es, wie unser Präses Pfarrer Dr. Clement Oloruntusin Akinseloyin sagte, nicht nur ums Essen ging, sondern um Begegnung.

Zum Schluss sei noch erwähnt, dass die Herren die Damen gebeten haben keine Aufräumungsarbeiten zu verrichten. Das Spülen, Tische und Stühle wieder richtig aufstellen haben die Herren gekonnt und schnell erledigt.

Heinz Thie



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Fahrradt. NSG Bäken Endel/Holzhausen 02. 06. 2015

Radtour durch das Naturschutzgebiet „Bäken der Endeler und Holzhauser Heide“.
Diese Fahrt wurde von Franz Grave und Hermann Tapken vorbereitet. Es war eine sehr schöne Fahrt durch die Vorsommerliche Landschaft. Die Kaffeepause war in dem sehr schönen, im alten Stil erhaltenen Gasthaus „Engelmannsbäke“ welches von Ralf Engelmann geb. Assmann und seiner Frau geführt wird.



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Besichtigung Tischlerei Harting 20. 05. 2015

Besichtigung der Tischlerei Harting am Visbeker Damm 22.

Willibald Kühling hatte diese Fahrradtour und die Besichtigung der Tischlerei von Hubertus Harting organisiert. Alle konnten sich an die Anfänge des Betriebes erinnern und waren überrascht von dem Aufstieg dieser Firma. Außer dem gesamtem Tischlerei-Programm wie Fenster, Türen und Innenausbau sei die Firma auch im Schiffsausbau tätig, erklärte der Inhaber Hubertus Harting.



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Fahrradtour zum DRK Vechta 05. 05. 2015

Das Deutsche-Rote-Kreuz an der Von-Buchholz-Str. in Vechta war unser Ziel. Besichtigt haben wir die Fahrzeuge und weitere Geräte und Einrichtungen an dem Standort Vechta. Nach dem wir Kaffee und Brötchen zu uns genommen hatten, stand ein verkürzter Erste-Hilfe-Vortrag auf dem Plan.



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Fahrradtour nach Goldenstedt am 20. 10. 2010

Goldenstedt war Ziel unserer Fahrradtour. Im Gasthaus von Döllen am Tiefen Weg sind wir eingekehrt und haben Kaffee getrunken und den selbstgebackenen Kuchen der Wirtin Beate von Döllen geborene Kossen aus Bonrechtern gegessen. Beate ist die Tochter von Hedwig Kossen geb. Thöle und „Heikobo“ Heinrich Kossen Bonrechtern.



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Seniorengruppe